Arbeitspapier

Die Koexistenz von Zertifikatemärkten für grünen Strom und CO2-Emissionen: Wer gewinnt und wer verliert?

Zertifikatemärkte für grünen Strom (erneuerbare Energien) und CO2-Emissionen wurden bisher in der Literatur überwiegend isoliert betrachtet. Wir analysieren für den Elektrizitätssektor die Implikationen eines Zusammenwirkens (Koexistenz) beider Märkte. Es werden zwei Fälle der Koexistenz unterschieden. Bei geschlossener Koexistenz refinanziert sich ein grüner Stromproduzent ausschließlich über den grünen Zertifikatemarkt, während er bei offener Koexistenz auf beiden Märkten aktiv wird. Beide Situationen sind gegenüber dem Referenzfall als ineffizient zu bewerten. Während bei geschlossener Koexistenz insbesondere CO2-Verpflichtete einen Vorteil erlangen, profitieren bei offener Koexistenz die Verpflichteten für grünen Strom. Politischen Handlungsträgern wäre anzuraten, ein grünes Zertifikatesystem vor einem CO2-Markt zu implementieren, da dieser Entwicklungspfad wahrscheinlich weniger Widerstände hervorrufen wird.

Sprache
Deutsch

Erschienen in
Series: HWWA Discussion Paper ; No. 96

Klassifikation
Wirtschaft
Thema
Elektrizitätswirtschaft
Umweltzertifikat
Regenerative Energie
Kohlendioxid
Theorie
Deutschland

Ereignis
Geistige Schöpfung
(wer)
Bräuer, Wolfgang
Stronzik, Marcus
Michaelowa, Axel
Ereignis
Veröffentlichung
(wer)
Hamburg Institute of International Economics (HWWA)
(wo)
Hamburg
(wann)
2000

Handle
Letzte Aktualisierung
10.03.2025, 11:42 MEZ

Datenpartner

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Objekttyp

  • Arbeitspapier

Beteiligte

  • Bräuer, Wolfgang
  • Stronzik, Marcus
  • Michaelowa, Axel
  • Hamburg Institute of International Economics (HWWA)

Entstanden

  • 2000

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