Intersektionalität und Gouvernementalität: die Regierung von Prostitution in Luxemburg

Abstract: Welche Machtlogiken wirken bei der Interpretation von Prostitution als Problem individueller moralischer Führung einerseits und als gesamtgesellschaftliches, politisches Problem andererseits? Die Autorin verbindet zwei Schlüsselkonzepte aktueller politischer und feministischer Theorie - Intersektionalität und Gouvernementalität - mit der historischen Analyse der Problematisierung von Prostitution und ihren Regierungsweisen Anfang des 20. Jahrhunderts. Sie zeigt empirisch auf, dass verschiedene gesellschaftliche Gruppen jeweils spezifisch moralisch regiert wurden und plädiert für ein politisches und prozessorientiertes Verständnis von Intersektionalität, so dass differenzierte Mechanismen der Machtausübung erfassbar werden

Standort
Deutsche Nationalbibliothek Frankfurt am Main
ISBN
9783847410973
Umfang
Online-Ressource, 418 S.
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Veröffentlichungsversion
begutachtet (peer reviewed)

Erschienen in
Politik und Geschlecht ; Bd. 30

Schlagwort
Intersektionalität
Prostitution
Regierung
Luxemburg

Ereignis
Veröffentlichung
(wo)
Opladen
(wer)
Verlag Barbara Budrich
(wann)
2018
Urheber

DOI
10.3224/84742113
URN
urn:nbn:de:0168-ssoar-58742-1
Rechteinformation
Open Access; Open Access; Der Zugriff auf das Objekt ist unbeschränkt möglich.
Letzte Aktualisierung
14.08.2025, 09:01 UTC

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Beteiligte

Entstanden

  • 2018

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