Gemälde
Die Enthauptung Johannes des Täufers
Die Darstellung gründet auf Passagen des Matthäus-Evangeliums (14/ 6 – 10): „ (…) da tanzte die Tochter der Herodias vor ihnen. Das gefiel Herodes wohl. Darum verhieß er ihr mit einem Eide, er wollte ihr geben, was sie fordern würde. Und (…) sie (…) sprach (…): Gib mir her auf einer Schüssel das Haupt Johannes des Täufers. Und der König ward traurig; doch um des Eides willen (…) befahl er´s ihr zu geben. Und schickte hin, und enthauptete Johannes im Gefängnis.“ Im Hintergrund erkennt man die Urheberin des grauenhaften Schauspiels: Salome. Gemäß den Regeln barocker Präsentationen ist der Vorgang quasi pyramidal-triumphierend auf ein Podest aus der Bildachse verschoben. Dabei bediente sich Januarius Zick der Diagonale, welche die vitale Wucht des Ereignisses geschickt in der Komposition bindet. Das Berliner Gemälde gehört zum Frühwerk des Künstlers, wo er sich deutlich an Rembrandts Arbeiten orientierte. SIGNATUR / INSCHRIFT: Signiert am Podest: „[ja Zick inv. Et pinx. … XIV]“. Unten auf dem Spruchband bezeichnet: ECCE AG(NUS) DIE)“.
- Location
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Gemäldegalerie, Staatliche Museen zu Berlin, BerlinDeutschland, BerlinDeutschland
- Inventory number
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1896
- Measurements
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Bildmaß: 58,5 x 72,7 cm
Allgemein: 75,5 x 89 cm
- Material/Technique
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Leinwand
- Event
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Eigentumswechsel
- (description)
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1922 Ankauf von Dr. Alb. Bruckmann, Berlin
- Event
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Herstellung
- (who)
- (where)
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Ehrenbreitstein
- (when)
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1760er Jahre
- Last update
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09.04.2025, 10:13 AM CEST
Data provider
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Object type
- Gemälde
Associated
Time of origin
- 1760er Jahre