Medaille
Medaille von August Hummel auf das Regierungsjubiläum 1916
1916, inmitten der Schrecken des Ersten Weltkrieges, jährte sich der Regierungsantritt von König Wilhelm II. zum 25. Mal. Im Zuge des Jubiläums entstand diese Silbermedaille. König Wilhelm II. wird auf der Vorderseite im Brustbild in Uniform gezeigt, während auf der Rückseite unter einer Krone die württembergischen Hirschstangen zu sehen sind. Im Hintergrund sind ein Schwert, ein Szepter und ein Reichsapfel zu erkennen. Auf einem Spruchband steht der Wahlspruch „HIE GUT WÜRTTEMBERG ALLEWEG“. Die Medaille wurde von August Hummel entworfen und in der Prägeanstalt Lauer in Nürnberg geprägt. Zwei Jahre später musste Wilhelm II., der letzte König Württembergs, im Zuge der Novemberrevolution 1918 abdanken. Die Erfassung dieser Medaille wurde durch die Gitta-Kastner-Stiftung gefördert. [Saskia Watzl]
- Standort
-
Landesmuseum Württemberg, Stuttgart
- Sammlung
-
Kunst- und Kulturgeschichtliche Sammlungen; Münzkabinett
- Inventarnummer
-
MK 3587
- Maße
-
Durchmesser: 33,3 mm, Gewicht: 15,04 g
- Material/Technik
-
Silber, geprägt
- Inschrift/Beschriftung
-
Vorderseite: Brustbild Wilhelms II in Uniform nach rechts, auf dem Armabschnitt Signatur, links im Feld Signatur Vorderseite: Umschrift: WILHELM II KÖNIG - v. WÜRTTEMBERG Signatur: L. CHR. LAUER NÜRNBERG Signatur links: A(ugust) / H(ummel) Rückseite: Umschrift: ZUM 25. REGIERUNGSJUBILÄUM IM KRIEGSJAHR 1916 + auf Band: FURCHTLOS - UND - TREW
- Verwandtes Objekt und Literatur
-
Ulrich Klein und Albert Raff, 2010: Die württembergischen Medaillen von 1864 - 1933 (einschließlich der Orden und Ehrenzeichen), Stuttgart, Nr. 199
- Bezug (was)
-
Jubiläum
Medaille
- Bezug (wer)
- Ereignis
-
Herstellung
- (wer)
- (wo)
-
Nürnberg
- (wann)
-
1916
- Ereignis
-
Herstellung
- (wer)
- (wann)
-
1916
- Rechteinformation
-
Landesmuseum Württemberg
- Letzte Aktualisierung
-
14.03.2023, 06:23 MEZ
Datenpartner
Landesmuseum Württemberg. Bei Fragen zum Objekt wenden Sie sich bitte an den Datenpartner.
Objekttyp
- Medaille
Entstanden
- 1916