Weste aus Samtkordquadraten

Weste aus Samtkordquadraten

Patchwork-Weste aus Samtkordquadraten in Braun- und Olivtönen mit spitzem Ausschnitt und taillierter Form. Die Weste ist mit drei Hirschhornknöpfen zu schließen und die Enden der Weste laufen nach unten in Spitzen aus. Sie ist in braunem Wildleder eingefasst und hat ein graubraunes Kunstseidenfutter. Die Weste entstand im Zirkel für künstlerische Textilgestaltung Potsdam und war Teil der "Jagdmodenschau" anlässlich der 17. Arbeiterfestspiele 1978. Der Zirkel war eine wegweisende Gemeinschaft des textilen Volkskunstschaffens der DDR. Alle Entwürfe und Ausführungen (auch der Schmuckelemente) wurden in schöpferischer Tätigkeit der Zirkelmitglieder unter Anleitung von Frau Ingeborg Bohne-Fiegert geschaffen. Alle Techniken wurden von Hand ausgeführt, unter Verwendung des handelsüblichen Materials. Die schneidertechnische Bearbeitung erfolgte im Rahmen der Hausnäherei. Die Kollektionen wurden fast ausschließlich zu Modenschauen getragen. Blusen, leichte Sommerkleider u.ä. waren auch im täglichen Gebrauch.

Standort
Museum Europäischer Kulturen, Staatliche Museen zu Berlin
Inventarnummer
I (26 F) 318/1986
Maße
Länge: 53 cm , Weite ca. 100cm
Material/Technik
Baumwollgewebe, Kordsamt, maschinen- und handgenäht; Zweitverarbeitung

Klassifikation
Frauenmieder

Ereignis
Herstellung
(wo)
Herstellungsort: Potsdam
(wann)
1977
Ereignis
Aktivität
(wer)
Lademann, Jutta (geb. 1929, Hersteller)
Ereignis
Aktivität
(wer)
Textilzirkel Bohne-Fiegert (Hersteller)

Rechteinformation
Museum Europäischer Kulturen, Staatliche Museen zu Berlin
Letzte Aktualisierung
14.03.2023, 08:58 MEZ

Datenpartner

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Objekttyp

  • Weste aus Samtkordquadraten

Beteiligte

  • Lademann, Jutta (geb. 1929, Hersteller)
  • Textilzirkel Bohne-Fiegert (Hersteller)

Entstanden

  • 1977

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