Neuer Anlauf in und für Griechenland : nach der Umschuldung sollte auf Modernisierungszonen und die Aktivierung lokaler Akteure gesetzt werden

Zusammenfassung: Mit dem Schuldenschnitt ist Griechenland der Lösung seiner Probleme etwas näher gekommen. Doch die Aufgabe bleibt immens: weitere Einschnitte, Liberalisierungen und tiefgreifende Reformen des öffentlichen Sektors stehen aus, und die im fünften Jahr schrumpfende Volkswirtschaft braucht Wachstumsimpulse. Nicht nur steht das Anpassungsprogramm der Troika aufgrund des realwirtschaftlichen Einbruchs in Frage. Die Diskussion über einen Eurozonen-Austritt bremst den notwendigen Zufluss an Kapital und der Top-Down-Reformansatz stößt an Grenzen. Um Verwaltungen funktionsfähig zu machen, verkrustete Strukturen aufzubrechen und Korruption und Klientelismus zu bekämpfen, ist ein tiefgreifender Wandel nötig. Dieser kann nur von Kräften im Inland getragen werden, wird aber von externer Unterstützung profitieren. Eine neue Strategie ist gefordert, damit das Gefühl der Perspektivlosigkeit in der Gesellschaft nicht überhandnimmt. Diese sollte im Land mit externer Hilfe entwickelt werden und vor allem auf eines setzen: die Innovationskraft auf lokaler und regionaler Ebene

Standort
Deutsche Nationalbibliothek Frankfurt am Main
Umfang
Online-Ressource, 4 S.
Sprache
Deutsch

Erschienen in
SWP-aktuell ; 15/2012

Schlagwort
Öffentliche Schulden
Debt Management
Strukturanpassung
Wachstumspolitik
Wettbewerbsfähigkeit
Griechenland

Ereignis
Veröffentlichung
(wo)
Berlin
(wer)
Stiftung Wissenschaft und Politik
(wann)
2012
Urheber
Beteiligte Personen und Organisationen
Stiftung Wissenschaft und Politik

URN
urn:nbn:de:101:1-2024020809204141416827
Rechteinformation
Der Zugriff auf das Objekt ist unbeschränkt möglich.
Letzte Aktualisierung
15.08.2025, 07:22 MESZ

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Beteiligte

Entstanden

  • 2012

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