Münze

Knossos

Vorderseite: KN - Frauenkopf (Ariadne?) mit Ohrring, Kette und Kranz im teils hochgesteckten Haar nach r.
Rückseite: Stilisierte Darstellung des Labyrinths, in dessen Zentrum ein Punkt.
Münzstand: Stadt
Erläuterung: Die kretische Stadt Knossos ist seit der Antike eng mit der Sage von Minotauros verknüpft. Seine mythische Behausung, das Labyrinth, war eines der Wahrzeichen der Stadt. Seine Darstellung auf den knossischen Münzen geriet dabei aber äußerst unterschiedlich, da ein real nicht existierender Ort gezeigt werden musste. Das Labyrinth ist zwar immer in Aufsicht, aber mit unterschiedlichen Außenformen und Strukturierungen abgebildet. Nur in der Aufsicht kann das Labyrinth als solches erfasst werden. Auf der Rückseite dieser Münze wird das Labyrinth in stark stilisierter Form wiedergegeben.

Fotograf*in: Lutz-Jürgen Lübke (Lübke und Wiedemann)

Public Domain Mark 1.0 Universell

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Standort
Münzkabinett, Staatliche Museen zu Berlin - Stiftung Preußischer Kulturbesitz
Sammlung
Antike
Unterabteilung: Griechen, Hellenismus
Inventarnummer
18218291
Weitere Nummer(n)
Maße
Durchmesser: 25 mm, Gewicht: 10.94 g
Material/Technik
Silber; geprägt

Verwandtes Objekt und Literatur
Literatur zum Stück: J. N. Svoronos, Numismatique de la Crète ancienne (1890) 71 Nr. 44 Taf. 5,21 (dieses Stück); G. Le Rider, Monnaies Crétoises du Ve au Ier siècle av. J.-C. (1966) 30 Taf. 7,8.

Klassifikation
Stater (Didrachme) (Fachklassifikation: Nominal/Währung)
Bezug (was)
Antike
Architektur
Götter
Griechenland
Hellenismus, 4.-1. Jh. v. Chr.
Mythen
Silber
Städte

Periode/Stil
Hellenismus
Ereignis
Herstellung
(wo)
Griechenland
Kreta
Knossos
(wann)
ca. 330-300 v. Chr.
Ereignis
Eigentumswechsel
(wann)
1906
Provenienz
Akzession/Erwerbungsnummer: 1906 Löbbecke

Letzte Aktualisierung
29.04.2025, 12:12 MESZ

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Objekttyp

  • Münze

Entstanden

  • ca. 330-300 v. Chr.
  • 1906

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