Theologie, Therapie oder Teilhabe? Deutscher Salafismus, Radikalisierung und die Suche nach Präventionsstrategien

Abstract: Radikalisierungsprävention braucht eine klare, zielgerichtete Strategie. Dazu muss sie Antworten auf drei Fragen finden: Was genau ist die Radikalisierung, die hier verhindert werden soll? Welche Ursachen hat sie? Und wie lassen sich diese Ursachen beseitigen? So einfach diese Fragen klingen mögen, so schwierig ist ihre Beantwortung. Geht es um die Prävention radikaler Ideen oder um die Prävention gewalttätiger Anschläge? Sind es eher ideologische, psychologische oder politische und gesellschaftliche Faktoren, die eine Radikalisierung antreiben? In Bezug auf islamistische Radikalisierung regt das Working Paper drei mögliche Orientierungspunkte für die Entwicklung inländischer Präventionsstrategien an: Erstens: Fokus auf Gewaltprävention: Nicht alle Personen, die einer islamistischen Ideologie nahestehen, befürworten Gewalt. Umgekehrt haben nicht alle islamistischen Gewalttäterinnen und -täter eine solche Ideologie wirklich verinnerlicht. Das Problem ist daher zuallererst die religi

Location
Deutsche Nationalbibliothek Frankfurt am Main
Extent
Online-Ressource, 58 S.
Language
Deutsch
Notes
Veröffentlichungsversion
begutachtet

Bibliographic citation
BICC Working Paper ; Bd. 1/2019

Classification
Soziale Probleme, Sozialdienste, Versicherungen
Keyword
Salafija
Radikalisierung
Theologie
Prävention
Therapie

Event
Veröffentlichung
(where)
Bonn
(when)
2019
Creator
Contributor
Bonn International Center for Conversion (BICC)

URN
urn:nbn:de:0168-ssoar-62826-3
Rights
Open Access; Open Access; Der Zugriff auf das Objekt ist unbeschränkt möglich.
Last update
15.08.2025, 7:21 AM CEST

Data provider

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Time of origin

  • 2019

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