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Zinsschranke greift trotz Freigrenze

Die Zinsschranke ist ein Instrument der Unternehmenssteuerreform 2008. Sie soll verhindern, dass international agierende Unternehmen ihre Gewinne über Fremdfinanzierung ins Ausland verlagern. Die Ergebnisse der vorliegenden Untersuchung sprechen dafür, dass multinationale Unternehmen tatsächlich Gewinne in Niedrigsteuerländer verlagern. Denn der Verschuldungsgrad eines inländischen Unternehmens mit ausländischen Anteilseignern ist umso höher, je niedriger der Steuersatz im Land des Anteilseigners ist. Zudem zeigt sich, dass die Zinsschrankenregelung trotz der Freigrenze von drei Millionen Euro grundsätzlich geeignet ist, die Gewinnverlagerung über Fremdfinanzierung einzudämmen. Zwar ist nur eine geringe Anzahl der Unternehmen mit ausländischen Anteilseignern betroffen, diese weisen jedoch den überwiegenden Teil des investierten Vermögens und damit wahrscheinlich auch der Gewinne auf.

Language
Deutsch

Bibliographic citation
Journal: DIW Wochenbericht ; ISSN: 0012-1304 ; Volume: 79 ; Year: 2012 ; Issue: 19 ; Pages: 3-9 ; Berlin: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)

Classification
Wirtschaft
Multinational Firms; International Business
Financing Policy; Financial Risk and Risk Management; Capital and Ownership Structure; Value of Firms; Goodwill
Business Taxes and Subsidies including sales and value-added (VAT)
Subject
corporate taxation
debt shifting
thin capitalization rule
interest barrier

Event
Geistige Schöpfung
(who)
Buslei, Hermann
Brandstetter, Laura
Roetker, Natalie
Simmler, Martin
Event
Veröffentlichung
(who)
Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)
(where)
Berlin
(when)
2012

Handle
Last update
10.03.2025, 11:43 AM CET

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  • Artikel

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  • Buslei, Hermann
  • Brandstetter, Laura
  • Roetker, Natalie
  • Simmler, Martin
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Time of origin

  • 2012

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