Buch
Der Kampf um die Hose : Geschlechterstreit und die Macht im Haus - Die Geschichte eines Symbols
Von der Frühen Neuzeit bis ins 20. Jahrhundert finden sich gemalte, geschnitzte oder gestochene und immer wieder reproduzierte bildliche Szenen, in denen sich Männer und Frauen oder auch Frauen allein um ein paar Hosen streiten. Dahinter verbergen sich nach Einschätzung der Autorin zwei Varianten eines weiblichen Selbstbehauptungskampfes. Im ersteren und weitaus häufigeren Fall wird die Hose zum Symbol der Macht: wer die Hosen anhat, hat die Macht im Haus. Im zweiten Fall kämpfen die Frauen um Zugang zu (Hetero)-Sexualität und sozialer Sicherung durch Inbesitznahme der Hose (= des Mannes, des Phallus). Im sozialen Bildgedächtnis der Neuzeit ist die Metapher "Hose" fest verankert und verliert erst angesichts der letzlichen Okkupation des Kleidungsstückes durch Frauen in diesem Jahrhundert seine Brisanz.
- Identifier
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ET-102
- ISBN
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3-593-35481-0
- Umfang
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137
- Erschienen in
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Metken, Sigrid. 1996. Der Kampf um die Hose : Geschlechterstreit und die Macht im Haus - Die Geschichte eines Symbols. Frankfurt am Main; New York : Campus Verlag. S. 137. 3-593-35481-0
- Thema
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Frühe Neuzeit
16. Jahrhundert
17. Jahrhundert
18. Jahrhundert
19. Jahrhundert
20. Jahrhundert
Hosenrolle
Macht
Sexualität
Kunst
Mode
Geschlechterhierarchie
- Ereignis
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Geistige Schöpfung
- (wer)
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Metken, Sigrid
- Ereignis
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Veröffentlichung
- (wer)
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Campus Verlag
- (wann)
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1996
- Geliefert über
- Letzte Aktualisierung
- 11.08.2025, 13:36 MESZ
Datenpartner
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Objekttyp
- Buch
Beteiligte
- Metken, Sigrid
- Campus Verlag
Entstanden
- 1996