Netsuke

Frau wäscht ihr Haar

Die Darstellung von alltäglichen Lebenssituationen, wie die Haarpflege, waren beliebte Netsuke Motive. Da in Japan eigene Bäder bis ins 20. Jahrhundert wenig verbreitet waren, besuchte man öffentliche Badehäuser, die zugleich als Nachbarschaftstreffpunkt dienten. Bei den Netsuke handelt es sich um kleine geschnitzte Skulpturen. Sie dienten als Gegengewicht, um Behältnisse am Obi, dem Gürtel des Kimonos, zu befestigen. Die überwiegend aus Elfenbein und Buchsbaum gestalteten Figuren entstanden seit dem 17. Jahrhundert. Mit der in den 1860er Jahren einsetzenden Öffnung Japans zum Westen hin kam der Kimono aus der Mode und damit auch das Tragen von Netsuke.

Urheber*in: Yasumasa / Rechtewahrnehmung: Kunstpalast; Kunstpalast Düsseldorf, Foto: Lothar Milatz

Urheberrechtsschutz

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Standort
Kunstpalast, Düsseldorf, Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen, Deutschland, Europe
Inventarnummer
mkp.P 2005-418
Maße
H 3,2 cm
Material/Technik
Elfenbein
Inschrift/Beschriftung
signed: auf eingelassenem Rotlackplättchen: Yasumasa

Klassifikation
Alltags- und Gebrauchsgegenstand (Sachgruppe)

Ereignis
Herstellung
(wer)
Künstler*in: Yasumasa (tätig ca. 1900)
(wo)
Tokyo
Tôkyô
(wann)
ca. 1900

Geliefert über
Letzte Aktualisierung
05.03.2025, 16:21 MEZ

Datenpartner

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Objekttyp

  • Netsuke

Beteiligte

  • Künstler*in: Yasumasa (tätig ca. 1900)

Entstanden

  • ca. 1900

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