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Deutsche Grube AG, Grubenverwaltung Bitterfeld, Grube Theodor, Holzweißig (Bestand)

Bestandssignatur:
Landesarchiv Sachsen-Anhalt, F 508 (Benutzungsort: Merseburg)
Kontext:
Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik) >> 07. Wirtschaft (mit Bergbehörden bis 1990 und Bankwesen) >> 07.01. Bergbau >> 07.01.05. Bergwerksbetriebe und staatliche Betriebsverwaltungen >> 07.01.05.01. Kohle
Bestandslaufzeit:
1900 - 1945
Bestandsbeschreibung:
Findhilfsmittel: Findbuch (online recherchierbar)

Registraturbildner: Im Jahre 1907 beschloss der Vorstand der Elektron-Werke, den Anschluss einer eigenen Grube zu realisieren. Die neue Grube erhielt den Namen Theodor, benannt nach dem Direktor Theodor Plieninger. Im Jahre 1912 setzte durch die Inbetriebnahme eines Löffelbaggers die Mechaniesierung der Kohlegewinnung ein und 1917 fanden die ersten Versuche einer mechanischen Verkippung der Abraummassen mit Hilfe eines Absetzapparates statt. Die Verwaltung der Grube Theodor übernahm nach der Gründung der IG Farbenimdustrie im Jahre 1925, die IG Bergwerke, die ihren Sitz in Halle hatte. Die Grube Theodor diente vor allem der Kohleversorgung des größten Kraftwerkes der IG Farben, dem Werk Süd. 1927 legte man alle Grubenbetriebe der IG Farbenindustrie im Bitterfelder Revier zusammen und führte sie unter der Firmierung "Deutsche Grube". 1948 wurde die "Braunkohlenverwaltung Bitterfeld" gebildet und die Tagebaue neu gegliedert. Der Tagebau Theodor wurde nun unter der Bezeichnung "Freiheit II" bis 1951 betrieben.

Bestandsinformationen: Der Bestand Grube Theodor wurde am 18. Mai 2005 durch die Iron Mountain Disos GmbH, Archiv- und Dokumentationszentrum Bitterfeld, dem damaligen Landesarchiv Merseburg übergeben. Eine Migration der Ablieferungsliste erfolgte im selben Jahr in die Archivdatenbank. 2016 wurden die Aktenangaben formal überarbeitet.
Umfang:
Laufmeter: 2.2
Rechteinformation:
Rechteinformation beim Datenlieferanten zu klären.
Letzte Aktualisierung: 02.03.2020, 14:37 Uhr