Newsletter Dezember 2021

Liebe Leser*innen,

2021 neigt sich dem Ende zu und auch dieses Jahr war für die Deutsche Digitale Bibliothek ein turbulentes. Im Deutschen Zeitungsportal, das Ende Oktober online ging, können Sie historische Zeitungen aus mehreren Jahrhunderten entdecken und dank einer neuen Startseite sind unsere redaktionellen Inhalte nun noch präsenter. Neue Kolleg*innen in Berlin und Frankfurt am Main bereichern das DDB-Team und wir haben im Rahmen des Förderprogramms von Neustart Kultur der Bundesregierung neue Projekte angestoßen – so werden beispielsweise 59 Kultureinrichtungen aus unserem Netzwerk finanziell bei der Digitalisierung ihrer Bestände unterstützt. Außerdem freuen wir uns über die zahlreichen neuen Datenpartner und nicht zuletzt auch neue Newsletter-Abonnent*innen!

Was im Laufe des Jahres noch so bei uns passiert ist, erfahren Sie im Detail in unserem Jahresrückblick – für die Bebilderung haben wir uns diese Mal etwas ganz Besonderes einfallen lassen.

Im neuen DDBspotlight dreht sich zu Weihnachten alles um Lebkuchen. Anlässlich des Internationalen Tags der Migranten am 18. Dezember erzählen wir von der Auswanderung aus Deutschland im 19. Jahrhundert.

Schlussendlich möchten wir Ihnen noch drei virtuelle Ausstellungen ans Herz legen, die sich so unterschiedlichen Themen widmen wie der spätmittelalterlichen Frage "Wie komme ich in den Himmel?" oder der aktuellen Herausforderung des Originalerhalts von Schriftgut für die Zukunft oder der medialen Inszenierung Heinrich Schliemanns und seiner Ausgrabungen in Troja.

Wir freuen uns auf Sie im nächsten Jahr und wünschen eine friedliche und frohe Zeit.

Bleiben Sie gesund und neugierig

Ihre Deutsche Digitale Bibliothek

Ergebnisse der DDB-Backaktion: Schlesische Pfefferkuchen, Weihnachtsgebäck, Hippen, Mandelberge und Pfefferkuchen
Ergebnisse der DDB-Backaktion: Schlesische Pfefferkuchen, Gewöhnliches Weihnachtsgebäck, Hippen, Mandelberge und Ordinaire Pfefferkuchen
Jahresrückblick

Herzlichen Dank und alles Gute für 2022

Wer hätte gedacht, dass wir auf ein weiteres „Pandemiejahr“ zurückschauen? Immer noch sehen wir uns häufiger in Videokonferenzen als im Büro, treffen uns überwiegend bei digitalen Präsentationen und nicht auf ‚echten‘ Workshops oder Kongressen. Im Homeoffice probieren wir Neues aus, freuen uns, wenn es gelingt und manchmal scheitern wir auch – all dies gehört zu 2021. Am Ende dieses Jahres haben wir uns einer ‚kontemplativen Aktion‘ hingegeben, die Homeoffice und Digitales verbindet und haben historische Backrezepte auf ihre Tauglichkeit im 21. Jahrhundert geprüft.

Virtuelle Ausstellung
Der triumphierende Tod als König, 14. Jhd., Oratorio dei Disciplini in Clusone bei Bergamo (Italien), aus der Sammlung von: Mattana/Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)
Der triumphierende Tod als König, 14. Jhd., Oratorio dei Disciplini in Clusone bei Bergamo (Italien), aus der Sammlung von: Mattana/Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)
Universität Leipzig, Theologische Fakultät, Institut für Kirchengeschichte

Himmelswege. Formen spätmittelalterlicher Laienfrömmigkeit im mitteldeutschen Raum

„Wie komme ich in den Himmel?“ Diese Frage beschäftigte die meisten Menschen im Spätmittelalter tagtäglich. Die Forschung spricht von einer Vielfalt, Intensivierung und Steigerung der Frömmigkeit und einer großen Heilssehnsucht, ja einem „riesigen Hunger nach dem Göttlichen“. Den Menschen boten sich viele Möglichkeiten, durch frommes Handeln für ihr irdisches Leben, aber auch für das Jenseits vorzusorgen, kurz: es gab viele „Wege zum Himmel“.

DDBspotlight
„Schröppel's Lebkuchen. Chocoladen und Zuckerwaren“ (Anfang 20. Jahrhundert), Museum Europäischer Kulturen, Staatliche Museen zu Berlin (Namensnennung - Nicht kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland)
„Schröppel's Lebkuchen. Chocoladen und Zuckerwaren“ (Anfang 20. Jahrhundert), Museum Europäischer Kulturen, Staatliche Museen zu Berlin (CC BY-NC-SA 3.0 DE)
Weihnachtsbäckerei

Lebkuchen - von Festlichkeit, Zeidlerei und Handelsrouten

Wieso ist gerade Nürnberg für seine Lebkuchen bekannt, was haben portugiesische Seefahrer mit Weihnachtsgebäck zu tun und wer hat die Pfefferkuchen eigentlich erfunden? In unserem DDBspotlight dreht sich in diesem Dezember alles um Lebkuchen – guten Appetit!

Virtuelle Ausstellung
Detail eines Buchs aus der Bibliothek Wallraf, aus der Sammlung von: Universitäts- und Stadtbibliothek Köln, Atelier für Papierrestaurierung Dirk Ferlmann (Rechte vorbehalten - Freier Zugang)
Detail eines Buchs aus der Bibliothek Wallraf, aus der Sammlung von: Universitäts- und Stadtbibliothek Köln, Atelier für Papierrestaurierung Dirk Ferlmann (Rechte vorbehalten - Freier Zugang)
Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK)

Originalerhalt in Perspektive. Wie kann Schriftgut für die Zukunft erhalten werden?

Wissen, Kultur und Geschichte basieren in hohem Maße auf schriftlichen Dokumenten. Ihre Materialität macht sie zu gefährdeten Objekten: Wasser, Schmutz und Schädlinge, aber auch chemische Zersetzungsprozesse zerstören ihre Substanz. Die Ausstellung zeigt zehn Objekte, die stellvertretend für die vielen Facetten des Originalerhalts in Archiven, Bibliotheken und Museen stehen.

Tag der Migration
Hochseepassagierdampfer der Hapag im Hafen (von Hamburg?) (1913) Fotograf: Oswald Lübeck, Deutsche Fotothek (Public Domain Mark 1.0)
Hochseepassagierdampfer der Hapag im Hafen (von Hamburg?) (1913) Fotograf: Oswald Lübeck, Deutsche Fotothek (Public Domain Mark 1.0)
Auswanderung im Fokus

Ab nach New York! Eine Geschichte der Auswanderung im 19. Jahrhundert in Bildern

Sprechen wir heute über Migration, denken wir eher an Einwanderung als an Auswanderung. Es zieht viel mehr Menschen nach Deutschland als es Deutsche in andere Länder zieht. Und dennoch galt Deutschland lange als Auswanderungsland. Im 19. Jahrhundert wanderten viele Millionen von Menschen aus dem Raum des heutigen Deutschland aus.

Virtuelle Ausstellung
Trojanisches Pferd, Çanakkale, aus der Sammlung von: Troja Ausgrabungsarchiv, R. Aslan (Rechte vorbehalten - Freier Zugang)
Trojanisches Pferd, Çanakkale, aus der Sammlung von: Troja Ausgrabungsarchiv, R. Aslan (Rechte vorbehalten - Freier Zugang)
August-Boeckh-Antikezentrum der Humboldt-Universität zu Berlin

Und überall sprach man plötzlich von Troja. Heinrich Schliemanns Grabungen als Medienereignis

Die virtuelle Ausstellung beleuchtet den Umgang Schliemanns mit den zeitgenössischen Medien, vor allem seinen Formen der Selbstinszenierung. Schliemann stand im Mittelpunkt der medialen Aufmerksamkeit. Gleichzeitig manipulierte er sehr energisch die Berichterstattung. Im Ergebnis der öffentlich ausgetragenen Kontroversen um ihn und seine Grabungen sowie seiner gezielten medialen Werbung in eigener Sache wurde Schliemann dauerhaft zu einem der bekanntesten Ausgräber überhaupt.

Anteprima
Logo von Coding da Vinci Baden-Württemberg 2022

Coding da Vinci Baden-Württemberg 2022

Einladung zum Infotreffen für interessierte Kulturinstitutionen.

Virtuelle Ausstellungen in der Deutschen Digitalen Bibliothek

Alle Ausstellungen in der Übersicht

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