Fotograf und Filmwissenschaftler Jürgen Keiper hat bereits für die erste Publikation der Deutschen Digitalen Bibliothek „Der Vergangenheit eine Zukunft. Kulturelles Erbe in der Digitalen Welt“ eine Bilderstrecke beigesteuert, die in beeindruckender Weise von den konkreten physischen Vorgängen der Digitalisierung innerhalb der Bibliotheken und Archive erzählt.

Die Deutsche Digitale Bibliothek (DDB) bündelt das digitale kulturelle und wissenschaftliche Erbe Deutschlands. Interessierte können über die DDB derzeit rund 22,5 Millionen (Stand Juli 2017) Bücher, Archivalien, Bilder oder Tondokumente abrufen. Frank Frischmuth, Geschäftsführer Finanzen, Recht, Kommunikation der Deutschen Digitalen Bibliothek, berichtet im Interview über Neuentwicklungen 2017, die DDB-Strategie und die Chancen offener Kulturdaten.

Die Frage nach der Bereitschaft digital zu teilen und digitale Teilhabe zu ermöglichen, geht von einer Option der Kulturerbeeinrichtungen (Museen, Sammlungen und Archive) aus und hinterfragt, wo diese Bereitschaft möglicherweise eingeschränkt ist. Was genau – fehlende rechtliche Regelungen, zu geringe Finanzierung oder das eigene Selbstverständnis – hindert Kulturerbeeinrichtungen daran zu teilen?

An einem in Berlin sehr verregneten Montagnachmittag besteige ich den Zug nach Stuttgart, um meine Kollegen von der Fachstelle Archiv und dem Archivportal-D, dem spartenspezifischen Zugang zu den archivischen Informationen der Deutschen Digitalen Bibliothek, zu besuchen.

Getragen von Kultur- und Wissenseinrichtungen aller Kultursparten und gestartet als Bund-Länder-Projekt hat die Deutsche Digitale Bibliothek wesentliche Ziele ihrer Aufbauphase erreicht. In der vorgelegten Strategie 2020 sind jetzt die Ziele und Arbeitsschwerpunkte bis zum Jahr 2020 formuliert.

Museen und vergleichbare Gedächtnisorganisationen, die öffentlich finanziert sind oder nichtkommerziellen kulturellen Zwecken dienen, erhalten über eine Weiterentwicklung des Urheberrechts die Möglichkeit, in öffentlich zugänglichen Internetdatenbanken das ihnen anvertraute Kulturgut in angemessener Form visuell zu präsentieren.

Soeben ist der zweite Band der Schriftenreihe „Kulturelles Erbe in der digitalen Welt“ der Deutschen Digitalen Bibliothek erschienen.

Die Europäische Kommission beauftragte 2009 Maurice Lévy, Elisabeth Niggemann und Jacques De Decker damit, Empfehlungen zur Digitalisierung des kulturellen Erbes auszuarbeiten. Diese wurden 2011 veröffentlicht.

Die erste Publikation der Deutschen Digitalen Bibliothek „Der Vergangenheit eine Zukunft – Kulturelles Erbe in der digitalen Welt“ erschien im März 2015.

Die erste Publikation der Deutschen Digitalen Bibliothek „Der Vergangenheit eine Zukunft – Kulturelles Erbe in der digitalen Welt“ erschien im März 2015.