Buch

Schöne Geister : Frauen in den Anfängen der modernen Wissenschaft

Die Studie zeigt die Schwierigkeiten auf, die Frauen seit Beginn der Neuzeit hatten, in der Wissenschaft Anerkennung zu finden und analysiert die Methoden, die die etablierten Institutionen bzw. die ihnen angehörigen Männer anwendeten, um Frauen vom Wissenschaftsbetrieb auszuschließen. Basis und Rechtfertigung dafür bildete die seit der Antike bestehende Frage nach Geschlechterunterschieden; obwohl Francois Poullain de la Barre bereits 1673 erklärte: "Der Geist hat kein Geschlecht", triumphierte doch mit Rousseau (1712-1778) die Vorstellung von der Geschlechterpolarität, die, obwohl sie von intelligenten DenkerInnen (z.B. Mary Wollstonecraft) kritisiert wurde, nachfolgende Generationen entscheidend beeinflußte. Die Diskussion um Geschlechtergleichheit bzw. -differenz wurde auch zwangsläufig von der modernen Frauenbewegung wieder aufgegriffen und ist noch nicht abgeschlossen.

Identifier
NT-20
ISBN
3-608-91259-2
Umfang
484

Erschienen in
Schiebinger, Londa. 1993. Schöne Geister : Frauen in den Anfängen der modernen Wissenschaft. Stuttgart : Klett-Cotta. S. 484. 3-608-91259-2

Thema
Geschlechterdifferenz
Historische Frauenforschung
Geschlechterpolarisierung
Rousseau, Jean Jacques
Europa
Historische Frauengestalten
Wissenschaftsgeschichte
Weibliche Lebenswelt

Ereignis
Geistige Schöpfung
(wer)
Schiebinger, Londa
Ereignis
Veröffentlichung
(wer)
Klett-Cotta
(wann)
1993

Geliefert über
Letzte Aktualisierung
11.08.2025, 13:36 MESZ

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Objekttyp

  • Buch

Beteiligte

  • Schiebinger, Londa
  • Klett-Cotta

Entstanden

  • 1993

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