Medaille

Medaille auf die Königin Hortense von Holland 1813

Hortense de Beauharnais war die Tochter von Napoleons erster Frau Joséphine aus ihrer ersten Ehe. Napoleon adoptierte sie, nachdem er ihre Mutter geheiratet hatte. 1806 wurde Hortense mit Napoleons jüngerem Bruder Louis verheiratet und damit zur holländischen Königin. 1810 allerdings musste sie Holland wieder verlassen, da ihr Mann zur Abdankung gezwungen wurde. Nach Napoleons Sturz 1815 war Hortense gezwungen, Frankreich zu verlassen, verbrachte einige Zeit in Augsburg und lebte dann bis zu ihrem Lebensende in der Schweiz nieder. Auf Hortense wurde eine Medaille geprägt, deren Vorderseite eine Büste der Königin zeigt und in der griechischen Umschrift auf ihren Titel hinweist. Die Rückseite zeigt Symbole der schönen Künste, als deren Liebhaberin die Königin galt. Die griechische Umschrift verkündet, dass die Künste Diejenigen verheren, die sie verehren. Die Erfassung dieser Medaille wurde durch den Numismatischen Verbund in Baden-Württemberg (NV BW) ermöglicht. [Sophie Preiswerk]

Standort
Landesmuseum Württemberg, Stuttgart
Sammlung
Münzkabinett; Kunst- und Kulturgeschichtliche Sammlungen
Inventarnummer
MK 21176
Maße
Durchmesser: 13 mm, Gewicht: 1,84 g
Material/Technik
Bronze
Inschrift/Beschriftung
Vorderseite: Griechische Umschrift.

Verwandtes Objekt und Literatur
Helbing, Otto (Hrsg.), 1932: Sammlung Dr. P. Julius, Heidelberg - Französische Revolution, Napoleon I. und seine Zeit. Medaillen, Orden und Ehrenzeichen, Münzen, München, Nr. Nr. 1996

Ereignis
Herstellung
(wann)
1813
Ereignis
Auftrag
(wer)

Rechteinformation
Landesmuseum Württemberg
Letzte Aktualisierung
14.03.2023, 06:23 MEZ

Datenpartner

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Objekttyp

  • Medaille

Beteiligte

Entstanden

  • 1813

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