Skulptur
Aphrodite
Diese Marmorstatuette stammt aus der Sammlung Rubensohn und wurde in Eshmuneyn (Ägypten) erworben. Stilistisch wird die Statuette ins 1. Jh. v. Chr. datiert. Die Göttin der Liebe ist unbekleidet und kauernd dargestellt. Trotz der fehlenden Arme und des fehlenden Kopfes kann das Motiv anhand anderer Aphroditedarstellungen erklärt werden: Beide Hände griffen ursprünglich nach langen Haarsträhnen, um diese auszuwringen. Die Göttin ist hier also beim Baden dargestellt. Das berühmte Vorbild wird dem hellenistischen Bildhauer Doidalses zugeschrieben, der die badende Aphrodite allerdings in Lebensgröße darstellte.
- Standort
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Archäologisches Museum der WWU Münster
- Sammlung
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Skulptur
- Inventarnummer
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111
- Maße
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H 11 cm
- Material/Technik
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Marmor
- Verwandtes Objekt und Literatur
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Abguss der Aphrodite im Museums-Laden
Epochen der Klassischen Antike
Darstellung einer badenden Frau auf einer griechischen Vase
Stähler, Klaus, 1980: Heroen und Götter der Griechen, Münster
- Bezug (was)
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Skulptur
Statuette
Hellenismus
- Bezug (wer)
- Ereignis
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Herstellung
- (wann)
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1. Jahrhundert v. Chr.
- Rechteinformation
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Archäologisches Museum der WWU Münster
- Letzte Aktualisierung
- 07.04.2025, 09:57 MESZ
Datenpartner
Archäologisches Museum der WWU Münster. Bei Fragen zum Objekt wenden Sie sich bitte an den Datenpartner.
Objekttyp
- Skulptur
Entstanden
- 1. Jahrhundert v. Chr.