Bericht

Wasser als Waffe: Der IS an Euphrat und Tigris. Die systematische Instrumentalisierung von Wasser birgt Zielkonflikte für den IS

Im Zuge seiner territorialen Ausbreitung hat der Islamische Staat (IS) strategisch bedeutsame Wasserressourcen und weite Teile der Wasserinfrastruktur in Syrien und im Irak unter seine Kontrolle gebracht. Als Teil ihrer Expansionsstrategie eroberte die Miliz mehrere wichtige Staudämme an Euphrat und Tigris und hat vor allem seit 2014 Wasser auf unterschiedliche Weise als Waffe eingesetzt. Von außen lässt sich diese Praxis mit ihren fatalen Folgen kaum unterbinden. Allerdings ist der Handlungsspielraum auch für den IS beschränkt. Denn eine funktionierende Wasser- und Stromversorgung in den eroberten Gebieten ist für die Miliz von existentieller Bedeutung. Sollte das nach den Anschlägen von Paris verstärkte militärische Eingreifen der Anti-IS-Koalition die Miliz jedoch zum weiträumigen Rückzug zwingen, drohen dramatische und großflächige Überflutungen ganzer Regionen. (SWP-Aktuell)

Sprache
Deutsch

Erschienen in
Series: SWP-Aktuell ; No. 94/2015

Klassifikation
Politik

Ereignis
Geistige Schöpfung
(wer)
von Lossow, Tobias
Ereignis
Veröffentlichung
(wer)
Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP)
(wo)
Berlin
(wann)
2015

Handle
Letzte Aktualisierung
10.03.2025, 11:44 MEZ

Datenpartner

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Objekttyp

  • Bericht

Beteiligte

  • von Lossow, Tobias
  • Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP)

Entstanden

  • 2015

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