Statue

Heilige Elisabeth

Die Heilige Elisabeth wurde 1207 in Ungarn geboren, heiratete in Thüringen 1221 den Landgrafen Ludwig auf der Wartburg und bekam mit diesem drei Kinder. Sie unterstützte Bedürftige und Kranke auf vielfältige Weise. 1223 gründete Elisabeth gemeinsam mit ihrem Mann ein Hospital in Gotha, auch pflegte sie selbst als Landgräfin die Kranken oder öffnete während der Hungersnot 1225 die höfischen Kornkammern, um die Bevölkerung zu ernähren, wofür sie zu dieser Zeit viel Unverständnis erntete, insbesondere bei den Verwandten ihres Mannes. Nach seinem Tod wurde sie von diesen folglich ihrer Erbschaft beraubt und musste die Wartburg verlassen. Keiner nahm sie und ihre Kinder auf, bis ihr Onkel Egbert, Bischof zu Bamberg, sie zu sich nahm. Nachdem sie mit Hilfe ihrer eigenen Verwandten einen Teil der Erbschaft zurückgewonnen hatte, gründete sie 1228 in Marburg das Franziskus-Hospital, um sich erneut der Armen- und Krankenpflege zu widmen. Ihr Todestag war am 17. November 1231, 1235 wurde sie heilig gesprochen. Sie steht für Hilfsbereitschaft, Barmherzigkeit und Mitgefühl. In der Kunst wird sie meist mit einem Brotlaib, einer Kanne oder mit Bettlern und Kranken dargestellt.
Yrsa von Leistner schuf diese lebensgroße Bronze 1979, weitere Abgüsse befinden sich in Split, Kroatien, und Veszprém, Ungarn.

Claudia Jansen

Yrsa von Leistner
Heilige Elisabeth, 1979 | Urheber*in: Leistner, Yrsa von, Baronin / Rechtewahrnehmung: Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf

Urheberrechtsschutz

Standort
Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf
Inventarnummer
KA.SB465
Maße
Höhe: 1,7 m
Material/Technik
Bronze

Bezug (wer)

Ereignis
Herstellung
(wer)
(wann)
1980

Geliefert über
Letzte Aktualisierung
02.12.2025, 09:54 MEZ

Datenpartner

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Objekttyp

  • Statue

Beteiligte

Entstanden

  • 1980

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