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Ganz schön inszeniert : Überlegungen zu Heteronormativität und Schönheitshandeln
In ihrem Beitrag bietet Nina Degele eine Phänomenologie der schönen Inszenierungen der Geschlechter an, die sich als eine Pragmatik sozialer Verhältnisse interpretieren lässt. Schönheit sei von Anfang an inszenierte Schönheit. Ihre Zeichen werden kontextuell gedeutet und strategisch artikuliert. Schönheit sei eine Maske, die man performativ zur Verfolgung bestimmter Ziele trage. In diesem Sinn spricht die Verfasserin von Schönheitshandeln als Medium der Konstruktion der Geschlechter. Anhand von empirischem Material verifiziert sie die Tragfähigkeit ihrer These in drei verschiedenen Bereichen: männliche Attraktivitätserwartungen, Frauen in Anzügen und lesbische Inszenierungen. Der Schluss, den Nina Degele aus der vergleichenden Analyse zieht, ist, dass trotz der unterschiedlichen Inszenierungen eine heteronormative Matrix das ästhetische Handeln der Geschlechter reguliert.
- Extent
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6-21
- Bibliographic citation
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Degele, Nina. 2004. Ganz schön inszeniert : Überlegungen zu Heteronormativität und Schönheitshandeln. In: inszeniert, konstruiert, imaginiert. Band: 22. Heft: 1. S. 6-21.
- Subject
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Schönheitsnorm
Lesben-Thematik
Weiblichkeitsbild
Männerbild
Heterosexualität
Geschlechtsidentität
- Event
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Geistige Schöpfung
- (who)
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Degele, Nina
- Event
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Veröffentlichung
- (when)
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2004
- Delivered via
- Last update
- 11.08.2025, 1:36 PM CEST
Data provider
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Object type
- Artikel
Associated
- Degele, Nina
Time of origin
- 2004