Archivbestand

Privatpapiere Prof. Clemens Buscher (Bestand)

Überlieferungsgeschichte

Die Unterlagen befanden sich ursprünglich im Besitz von Prof. Franz Hartig, der in Gamburg ein ehemals der Familie Buscher gehöriges Wohnhaus besaß. Von Franz Hartig wurden im Jahr 2008 anlässlich der projektierten Errichtung eines Buscher-Museums in Gamburg vorhandene Schriftdokumente der Familie Buscher zunächst dem Heimat- und Faschingsverein Gamburg, dann dem Kreisarchiv im Archivverbund Main-Tauber in Bronnbach übergeben. Mit den Nachfahren des 2013 verstorbenen Franz Hartig konnte 2016 ein Schenkungsvertrag abgeschlossen werden, der die Nutzung der Unterlagen regelt. Gegenständliches aus dem Nachlass Buscher, soweit sich solches im Gamburger Haus befand, ist mittlerweile im GBM Gamburger Buscher Museum zu sehen.

Inhalt und Bewertung

Der Bestand enthält Privatschriftgut des in Gamburg geborenen Künstlers Clemens Buscher (19.06.1855-08.12.1916) und seiner Ehefrau Doris (Theodora), geb. Budde. Es handelt sich dabei um einzelne künstlerische Arbeiten aus der Schul- und Studienzeit sowie aus seiner Tätigkeit als Professor an der Kunstgewerbeschule Düsseldorf sowie als freischaffender Künstler. Der größere Teil der Überlieferung enthält Korrespondenz mit Familienangehörigen sowie Geschäfts- und Verwaltungsschriftgut des Haushalts von Buscher in Düsseldorf.

Einleitung: Die im vorliegenden Bestand StAWt-K N 26 versammelten Unterlagen befanden sich ursprünglich im Besitz von Prof. Franz Hartig, von Beruf Veterinär und aus einer Forstratsfamilie stammend. Franz Hartig besaß in Gamburg ein ehemals der Familie Buscher gehöriges Wohnhaus, in dem sich noch Schriftdokumente und Kunstgegenstände der Vorbesitzer fanden. Anlässlich der projektierten Errichtung eines Museums für die Künstlerbrüder Thomas und Clemens Buscher in Gamburg übergab Franz Hartig im Jahr 2008 die vorhandenen Schriftdokumente der Familie Buscher zunächst dem Heimat- und Faschingsverein Gamburg, dann dem Kreisarchiv im Archivverbund Main-Tauber in Bronnbach zur weiteren Verwahrung und Betreuung. Mit den Nachfahren des 2013 verstorbenen Franz Hartig konnte 2016 ein Schenkungsvertrag abgeschlossen werden, der die künftige Nutzung der Unterlagen regelt. Gegenständliches aus dem Nachlass Buscher, soweit sich solches im Gamburger Haus befand, ist mittlerweile im 2013 eröffneten GBM Gamburger Buscher Museum zu sehen. Das Schriftgut, dessen Zusammensetzung dem Zufall der Überlieferungsgeschichte geschuldet ist, wurde bald nach der Übergabe von Martina Heine verzeichnet, strukturiert und verpackt. Da die Rechtslage während dieser Verzeichnungsarbeiten noch nicht geklärt war, wurde von Kassationen abgesehen. Der Bestand enthält Privatschriftgut des in Gamburg geborenen Bildhauers Clemens Buscher (geb. 19.06.1855 in Gamburg, gest. 08.12.1916 in Düsseldorf) und seiner Ehefrau Doris (Theodora), geb. Budde. Es handelt sich dabei um einzelne künstlerische Arbeiten aus der Schul- und Studienzeit sowie aus seiner Tätigkeit als Professor an der Kunstgewerbeschule Düsseldorf sowie als freischaffender Künstler. Der größere Teil der Überlieferung enthält Korrespondenz mit Familienangehörigen sowie Geschäfts- und Verwaltungsschriftgut des Buscher-Haushalts in Düsseldorf. Der Bestand umfasst insgesamt 69 Nummern im Umfang von 1,0 lfd.m. Wertheim-Bronnbach, im Dezember 2016 Claudia Wieland

Bestandssignatur
Abt. Staatsarchiv Wertheim, K-N 26

Kontext
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim (Archivtektonik) >> Kreisarchiv Main-Tauber-Kreis >> Nachlässe und personenbezogene Sammlungen
Verwandte Bestände und Literatur
Heinz Bischof, Chronik der Buscher-Brüder : Ein vergessenes deutsches Künstlerschicksal, Tauberbischofsheim 1988

Indexbegriff Person
Budde, Doris (Theodora); Ehefrau von Clemens Buscher
Buscher, Clemens; Holzschnitzer, Bildhauer, 1855-1916
Buscher, Doris (Theodora); Ehefrau von Clemens Buscher
Hartig, Franz; -2013
Indexbegriff Ort
Düsseldorf D

Bestandslaufzeit
1861-1930

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Rechteinformation
Letzte Aktualisierung
13.11.2025, 14:40 MEZ

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Objekttyp

  • Bestand

Entstanden

  • 1861-1930

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