Gegen den Mainstream - Leitbilder zu Kinderlosigkeit und Kinderreichtum zur Erklärung der Abweichung von der Zweikindnorm

Abstract: "Seit Jahrzehnten dominiert in der Bundesrepublik Deutschland das Leitbild der Zweikindfamilie. Dennoch gibt es Menschen, die von diesem Mainstream abweichen: Sie entscheiden sich bewusst gegen Kinder, für ein Einzelkind oder aber für drei oder mehr Kinder. Solche Paritätsunterschiede werden seit langem untersucht, jedoch selten unter Einbezug kultureller Vorstellungen zum Leben ohne oder mit vielen Kindern. Anhand der Daten des Leitbildsurveys wird für junge Erwachsene im reproduktiven Alter gezeigt, dass kulturelle Idealvorstellungen einen zusätzlichen Erkenntnisgewinn zur Normabweichung liefern und dass Abweichler eine soziale Stigmatisierung wahrnehmen. Zudem überstrahlt bei der Kinderwunschparität von vier und mehr Kindern die hohe intrinsische Motivation alle ökonomischen und strukturellen Aspekte. Bei Kinderlosen zeichnet sich - im Vergleich zu den anderen Normabweichlern am stärksten - eine wahrgenommene Diskrepanz zur Mehrheitsgesellschaft ab. Sie weist möglicherweise auf

Weitere Titel
Against the mainstream: cultural conceptions of childlessness and large families to explain a deviation from the two-child family
Standort
Deutsche Nationalbibliothek Frankfurt am Main
Umfang
Online-Ressource
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Veröffentlichungsversion
begutachtet (peer reviewed)
In: Zeitschrift für Familienforschung ; 28 (2016) 3 ; 328-356

Klassifikation
Sozialwissenschaften, Soziologie, Anthropologie

Ereignis
Veröffentlichung
(wo)
Mannheim
(wann)
2016

URN
urn:nbn:de:0168-ssoar-50832-4
Rechteinformation
Open Access; Open Access; Der Zugriff auf das Objekt ist unbeschränkt möglich.
Letzte Aktualisierung
14.08.2025, 08:56 UTC

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Entstanden

  • 2016

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