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Medaille auf Gottfried von Lusignan

Objektbezeichnung:
Medaille
Objektbeschreibung:
Die südfranzösische Adelsfamilie Lusignan führte sich seit dem 13. Jahrhundert auf Melusine, eine Sagengestalt, als Stamm-Mutter zurück. Der Überlieferung nach hatte Melusines Sohn Gottfried nur einen einzigen Zahn, der aber so groß war, dass er aus dem Mund herausragte.
Gottfried von Lusignan war nicht nur Thema von Erzählungen, sondern auch der Medaillenkunst. Auf der Vorderseite dieser Gussmedaille ist sein Brustbild nach rechts zu sehen; am Mundwinkel ist der große Zahn deutlich zu erkennen. Die Inschrift lautet: GODEFRID(vs) DE LVZINEM – Gottfried von Lusignan. Die Rückseite zeigt einen Tierkopf mit langer Schnauze und großen Ohren nach links.
Die in Stuttgart bewahrte Medaille auf Gottfried von Lusignan stammt aus der Sammlung Guth von Sulz, die 1653 in die württembergische Kunstkammer kam.
[Matthias Ohm]

Material/Technik:
Silber
Maße:
D. 35 mm, G. 31,32 g
Ereignis:
Hergestellt
(wo):
Italien (wahrscheinlich)
(wann):
um 15. Jahrhundert
Bezug (was):
Porträt; Mythologie; Medaille; Sammlung Guth von Sulz
Bezug (wer):
Gottfried II. von Lusignan (1200-1248)
Standort:
Landesmuseum Württemberg, Stuttgart
Inventarnummer:
MK 21352
Sammlung:
Kunstkammer der Herzöge von Württemberg; Münzkabinett; Il Gabinetto Numismatico; Kunst- und Kulturgeschichtliche Sammlungen
Rechteinformation:
Landesmuseum Württemberg
Letzte Aktualisierung: 16.04.2018, 21:59 Uhr

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Medaille auf Gottfried von Lusignan

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