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Ältere bleiben länger am Arbeitsmarkt

Deutschland hatte, wie viele andere europäische Staaten, zwischen 2000 und 2008 eine Zunahme des Arbeitskräfteangebotes zu verzeichnen. Getrieben wurde diese Entwicklung durch die weitere Steigerung der Erwerbsbeteiligung vornehmlich der Älteren. Besonders stark zugenommen hat die Erwerbsbeteiligung bei den über 64-Jährigen. Begleitet wurde diese Entwicklung durch eine - wenn auch nur leichte Zunahme des Teilzeitbeschäftigtenanteils und einer gesamtwirtschaftlichen Erhöhung des Anteils temporärer Beschäftigungsverhältnisse, wovon Ältere jedoch kaum betroffen waren. Inwieweit sich die Rezession auf den Arbeitsmarkt und das künftige Arbeitskräfteangebot auswirkt, ist ungewiss. Einerseits hält der Druck an, länger im Erwerbsleben zu verbleiben, andererseits ist damit zu rechnen, dass mit zunehmend schlechter werdender wirtschaftlicher Lage sich die Älteren entmutigt vom Arbeitsmarkt zurückziehen.

Sprache
Deutsch

Erschienen in
Journal: DIW Wochenbericht ; ISSN: 1860-8787 ; Volume: 76 ; Year: 2009 ; Issue: 12 ; Pages: 187-192 ; Berlin: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)

Klassifikation
Wirtschaft
Labor Force and Employment, Size, and Structure
Financial Institutions and Services: Government Policy and Regulation
Thema
Activity rates
Part-time work
Temporary employment
Ältere Arbeitskräfte
Arbeitsmarktintegration
Beschäftigungsfähigkeit
Arbeitsmarktpolitik
Deutschland

Ereignis
Geistige Schöpfung
(wer)
Schulz, Erika
Ereignis
Veröffentlichung
(wer)
Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)
(wo)
Berlin
(wann)
2009

Handle
Letzte Aktualisierung
10.03.2025, 11:44 MEZ

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Objekttyp

  • Artikel

Beteiligte

  • Schulz, Erika
  • Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)

Entstanden

  • 2009

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