Tarifdifferenzierung in der privaten Krankenversicherung

Tarifdifferenzierung in der privaten Krankenversicherung anhand von gesundheitsbezogenen Verhaltensdaten des Versicherungsnehmers, wie sie sich im Zeitpunkt des Vertragsschlusses darstellen – wie etwa der Impfstatus gegen Covid-19 –, ist grundsätzlich zulässig. Anderes gilt für eine Differenzierung anhand des Gesundheitsverhaltens des Versicherungsnehmers nach Vertragsschluss. Veränderungen in der versicherten Gefahr, die nach Vertragsschluss auftreten, haben keine Auswirkungen auf Prämien und Leistungen. Etwaige Anreizsysteme für „gesundheitsbewusstes“ Verhalten müssen das gesetz­liche Leitbild des in seiner Lebensgestaltung freien Versicherungsnehmers achten.
Under German law, health care insurers may use health factors – including Covid-19 vaccination status – in issuing and pricing policies. However, alterations in health risks after conclusion of the contract must not affect premiums and coverage. Insurers may offer wellness incentive programmes, yet must respect the insured person’s lifestyle.

Location
Deutsche Nationalbibliothek Frankfurt am Main
Extent
Online-Ressource
Language
Deutsch

Bibliographic citation
Tarifdifferenzierung in der privaten Krankenversicherung ; volume:112 ; number:1 ; year:2023 ; pages:33-52
Zeitschrift für die gesamte Versicherungswissenschaft ; 112, Heft 1 (2023), 33-52

Creator

DOI
10.3790/zverswiss.2023.02.Rudkowski
URN
urn:nbn:de:101:1-2023032814372011625888
Rights
Open Access; Der Zugriff auf das Objekt ist unbeschränkt möglich.
Last update
14.08.2025, 10:58 AM CEST

Data provider

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