Ohrring (Schmuck)

Ohrring (Schmuck)

Getriebener Ohrring aus Gold mit granuliertem, gelötetem und durchbrochenem Dekor. Der Ohrring hat die Form einer dreihenkeligen Amphora, deren Körper durchbrochen gearbeitet ist. Alle Öffnungen sind von Granalien eingefasst und betont; auch die schmalen Henkel und zahlreiche weitere Details sind granuliert. Auf dem Bauch sind drei Reihen Kordeldraht übereinander und gegenläufig in einer Art Flechtbandimitation aufgelegt. Direkt darunter sind acht Ösen befestigt, in die kleine Ringe mit Goldkugeln eingehängt sind. Die ursprünglich darunter befestigten Perlen – echte Perlen oder Edelstein – fehlen heute. Auch der Boden des winzigen Gefäßes weist eine Öse und Reste eines Golddrahtes auf, dessen aufgesteckter Perlenschmuck ebenfalls verloren ist.

Fotograf*in: Christian Krug / Rechtewahrnehmung: Museum für Islamische Kunst, Staatliche Museen zu Berlin

Namensnennung - Nicht kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland

Standort
Museum für Islamische Kunst, Staatliche Museen zu Berlin
Inventarnummer
I. 38/68
Maße
Höhe: 5 cm
Durchmesser: 2,1 cm
Gewicht: 11,3 g
Material/Technik
Gold, getrieben, filigran, granuliert

Klassifikation
Metall

Ereignis
Herstellung
(wo)
Herkunft (Allgemein): Iran
Herkunft (Allgemein): Irak
(wann)
2. Jahrhundert

Rechteinformation
Museum für Islamische Kunst, Staatliche Museen zu Berlin
Letzte Aktualisierung
07.04.2025, 09:57 MESZ

Datenpartner

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Objekttyp

  • Ohrring (Schmuck)

Entstanden

  • 2. Jahrhundert

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