Fotografie

Karwoche-Rätschen

Ein Junge beim Karfreitags-Ratschen / Rätschen auf dem Friedhof in Ebnet.

Das Rätschen ist ein Brauch in katholischen Gegenden in der Karwoche. Kinder (meist Ministranten) ziehen mit hölzernen Lärminstrumenten durch die Straßen, um die Gläubigen an die Gebetszeiten und Gottesdienste zu erinnern. Die Ratsche ist ein hölzernes Schrapinstrument, es werden aber auch andere Bauformen verwendet. - Der Überlieferung zufolge schweigen von Gründonnerstag nach dem Gloria der Messe vom letzten Abendmahl den gesamten Karfreitag und Karsamstag über bis zum Gloria in der Osternacht die Glocken, da sie "nach Rom geflogen“ seien. Das festliche Läuten ist in der Trauerzeit des Todes Christi nicht angebracht, und anstelle des Angelusläuten, wird es um 6 Uhr, 12 Uhr und 18 Uhr lautstark durch das Ratschen oder Klappern ersetzt. Auch innerhalb der Liturgie werden die Ratschen bzw. Klappern anstelle der Altarglocken verwendet, z. B. bei den Prozessionen mit dem Allerheiligsten am Gründonnerstag und Karfreitag.

Standort
Badisches Landesmuseum, Karlsruhe
Sammlung
Bild-Archiv
Inventarnummer
BA 91/2798
Maße
Höhe: 3.6 cm, Breite: 2.4 cm
Material/Technik
Farbdia

Ereignis
Herstellung
(wer)
Johannes Künzig
(wo)
Ebnet
(wann)
1961

Rechteinformation
Badisches Landesmuseum
Letzte Aktualisierung
12.07.2024, 10:56 MESZ

Datenpartner

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Objekttyp

  • Fotografie

Beteiligte

  • Johannes Künzig

Entstanden

  • 1961

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