Russlands diffuse Nuklearrhetorik im Krieg gegen die Ukraine: ein strategischer Balanceakt zwischen Abschreckung und Erpressung
Abstract: Russland verfolgt mit seinen nuklearen Drohgebärden im Krieg gegen die Ukraine eine dreigleisige Strategie. Erstens versucht es eine westliche Intervention abzuschrecken, zweitens Unterstützung für die Ukraine zu verhindern und drittens schrittweise Kyjiw zu erpressen, worauf der Westen bislang mit eigenen Abschreckungssignalen reagiert hat. Moskaus scheinbar vorsichtiges Vorgehen legt nahe, dass ein Kernwaffeneinsatz aufgrund von Kosten-Nutzen-Kalkülen unwahrscheinlich bleibt. Dennoch lässt sich ein solches Szenario nicht ausschließen, insbesondere dann nicht, wenn sich aus dem Krieg eine ernsthafte Bedrohung für Putins Regime ergeben sollte
- Location
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Deutsche Nationalbibliothek Frankfurt am Main
- Extent
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Online-Ressource, 4 S.
- Language
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Deutsch
- Notes
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Veröffentlichungsversion
begutachtet (peer reviewed)
- Bibliographic citation
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SWP-Aktuell ; Bd. 63/2022
- Classification
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Politik
- Keyword
- Event
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Veröffentlichung
- (where)
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Mannheim
- (who)
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SSOAR, GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften e.V.
- (when)
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2022
- Creator
- Contributor
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Stiftung Wissenschaft und Politik -SWP- Deutsches Institut für Internationale Politik und Sicherheit
- DOI
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10.18449/2022A63
- URN
-
urn:nbn:de:0168-ssoar-83443-2
- Rights
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Open Access; Der Zugriff auf das Objekt ist unbeschränkt möglich.
- Last update
- 15.08.2025, 7:21 AM CEST
Data provider
Deutsche Nationalbibliothek. If you have any questions about the object, please contact the data provider.
Associated
- Horovitz, Liviu
- Arndt, Anna Clara
- Stiftung Wissenschaft und Politik -SWP- Deutsches Institut für Internationale Politik und Sicherheit
- SSOAR, GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften e.V.
Time of origin
- 2022