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NSDAP und ihre Gliederungen im Gau Halle-Merseburg (Bestand)

Bestandssignatur:
Landesarchiv Sachsen-Anhalt, P 501 (Benutzungsort: Merseburg)
Kontext:
Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik) >> 08. Parteien, Organisationen, Vereine und Verbände >> 08.01. Parteien >> 08.01.01. Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP)
Bestandslaufzeit:
1926, 1930, 1933 - 1945
Bestandsbeschreibung:
Hinweis: Der Bestand enthält Archivgut, das personenbezogenen Schutzfristen gemäß § 10 Abs. 3 Satz 2 ArchG LSA unterliegt und bis zu deren Ablauf nur im Wege einer Schutzfristenverkürzung gemäß § 10 Abs. 4 Satz 2 ArchG LSA oder eines Informationszuganges gemäß § 10 Abs. 4a ArchG LSA zugänglich ist.

Findhilfsmittel: Findbuch (online recherchierbar)

Registraturbildner: Die Deutsche Arbeiterpartei (DAP) wurde am 5. Jan. 1919 in München gegründet. Im Sept. 1919 wurde Adolf Hitler Mitglied der Partei und zugleich Mitglied des leitenden Arbeitsausschusses. Die eigentliche Gründung der NSDAP erfolgte am 24. Febr. 1920, als Hitler auf einer Massenversammlung in München das Parteiprogramm und die Änderung des Namens in Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei bekanntgab. Am 30. Januar 1933 wurde er zum Reichskanzler berufen. Die NSDAP stand somit an der Spitze der Regierung und konnte Kurs auf ihre alleinige Machtausübung nehmen.
Der Parteiapparat der NSDAP gliederte sich unterhalb der Reichsleitung, die Hitler
unterstand, in Gaue, Kreise, Ortsgruppen, Stützpunkte, Zellen und Blöcke.
Der Gau Halle-Merseburg der NSDAP ging aus dem 1925 gebildeten Harzgau hervor, der am 27. Juni 1925 in Gau Halle-Merseburg umbenannt wurde. Er umfasste die Kreise Bitterfeld, Delitzsch, Eckartsberga, Halle-Stadt, Liebenwerda, Mansfeld-Gebirge, Mansfelder See, Merseburg, Naumburg, Querfurt, Saalkreis, Sangerhausen, Schweinitz, Torgau, Weißenfels, Wittenberg und Zeitz. Der Gau, der in 511 Ortsgruppen eingeteilt war, hatte im Jahr 1940 ca. 1,5 Millionen Einwohner. Sitz der Gauleitung war Halle.

Bestandsinformationen: Der Bestand war Teil des ehemaligen Bezirksparteiarchivs Halle der SED. Er wurde dort unter der Signatur VIII-N verwahrt. Auf der Grundlage des am 28. Dezember 1992 zwischen dem Land Sachsen-Anhalt und dem Landesvorstand der PDS Sachsen-Anhalt geschlossenen Einbringungsvertrages wurden die Bestände des SED-BPA im Jahr 1993 in das Landesarchiv Merseburg übernommen. Für den NSDAP-Bestand lagen keine Findhilfsmittel vor. Im Jahr 2002 erfolgte eine einfache Verzeichnung der Akten.
Die in Gliederungsgruppe 1 überlieferten Druckschriften wurden im Nov. 2010 von der Abteilung Magdeburg des LHA übergeben, drei weitere Akten im Juli 1999 und im Nov. 2009 vom Bundesarchiv. Im Jahr 2012 wurde der Bestand entsprechend der Findkartei umsigniert.
Umfang:
Laufmeter: 2.36
Rechteinformation:
Rechteinformation beim Datenlieferanten zu klären.
Letzte Aktualisierung: 02.03.2020, 14:37 Uhr