Grabmal
Grabmal Ignatz und Martha Urban
Der Grabstein für den Geheimen Regierungsrat (1903) und Stellvertretenden Direktor („Unterdirektor“ von 1889-1913) des Botanischen Gartens und des Botanischen Museums, Dr. Ignatz Urban (7.1.1848-7.1.1931) und seiner Frau Martha, geb. Kurtz (22.3.1855-16.2.1920) ist aus Sandstein gearbeitet. Im Sinne des Neuklassizismus um 1920 gestaltet, zeigt das Stelenmal das Motiv einer Blend-Aedikula mit ionisierenden Säulen. Die Stele ist gesockelt, die Säulen haben, archäologisch nicht korrekt, keine Basen. Der Giebel ist mächtig und zeigt im Bereich der Unterseite über dem Inschriftenfeld einen kräftigen Zahnschnittfries. Die Inschrift ist dunkelbraun hinterlegt. Die Inschriften für Martha und Ignatz Urban sind in Schriftblöcken nebeneinander angeordnet, die Gedenk-Inschrift für den Sohn in mittiger Position darunter. Bei der Inschrift fällt, im Vergleich zu den anderen hier im Botanischen Garten aufgestellten Grabzeichen, die Fülle der Titelnennungen auf. Bemerkenswert ist auch die von den Findlingssteinen abweichende Gestalt des Grabmals. Auch ist davor kein deutliches Grabfeld konturiert. Dies alles hängt sicherlich mit der Tatsache zusammen, dass der Grabstein nicht ursprünglich für seine jetzige Stelle geschaffen worden ist. (Jörg Kuhn)
- Standort
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Berlin/Steglitz-Zehlendorf (aktueller Bezirk)/Steglitz (Altbezirk)/Lichterfelde (Ortsteil)/Königin-Luise-Straße 6-8, Botanischer Garten, Gedenkhain unweit der Gewächshäuser
- Material/Technik
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Sandstein; gemeißelt
- Inschrift/Beschriftung
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Inschrift: Front
- Ereignis
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Herstellung
- (wer)
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Unbekannt
- (wann)
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1920-1931
- Förderung
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Förderprogramm zur Digitalisierung von Objekten des kulturellen Erbes des Landes Berlin
- Letzte Aktualisierung
- 02.06.2025, 10:31 MESZ
Datenpartner
Sammlungen des Fachbereichs Gestaltung und Kultur der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin. Bei Fragen zum Objekt wenden Sie sich bitte an den Datenpartner.
Objekttyp
- Grabmal
Beteiligte
- Unbekannt
Entstanden
- 1920-1931