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Italienische Landschaft

»Auch ich in Arkadien!«, übertitelte Goethe euphorisch seine »Italienische Reise« 1816/17 und dürfte damit das Empfinden zahlreicher Künstler formuliert haben, die im 19. Jahrhundert nach Italien aufbrachen. Auch August Bromeis folgte, frisch von der Münchner Akademie, 1833 diesem Ruf des Sehnsuchtslands und traf in Rom auf den alten Landschaftsmaler Joseph Anton Koch, der einen großen Kreis gleichgesinnter Künstler um sich geschart hatte. Kochs noch an Nicolas Poussin geschulte heroische Landschaftsauffassung hinterließ in Bromeis’ Werk seine Spuren und die gebirgige Küstenlandschaft mit rastenden Schafhirten, die 1869 von der Nationalgalerie beim Künstler angekauft wurde, folgt in ihrem dreizonigen Aufbau dem Vorbild Kochs. – Bromeis blieb fünfzehn Jahre in Rom, bis 1848, und kehrte 1880 noch einmal nach Italien zurück. Er gehört zu den frühen Deutschrömern. | Regina Freyberger

Vorderseite | Fotograf*in: Andres Kilger

Public Domain Mark 1.0

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Material/Technik
Öl auf Leinwand
Maße
Rahmenmaß: 185 x 254 x 11 cm
Höhe x Breite: 151 x 220 cm
Standort
Alte Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin
Inventarnummer
A I 55

Ereignis
Erwerb
(Beschreibung)
1869 Ankauf vom Künstler
Ereignis
Herstellung
(wer)
(wann)
1869

Letzte Aktualisierung
08.08.2023, 11:02 MESZ

Objekttyp


  • Bild

Beteiligte


Entstanden


  • 1869

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