Aquarell
Die helle Insel oder Die Thräne drängt sich ein (zu Ernst Ortlepp)
Auf einer weißen, rot umrandeten Inselfläche steht eine blaue, menschliche Silhouette neben einem kleinen Gebäude aus Säulen. Von der Insel weg führen Brücken: nach rechts aus dem Bildgeschehen hinaus; nach unten zu einer anderen Insel und nach links zu einem kleinen roten Boot mit einem blauen Fähnchen an einem langen Mast. Am dahinter liegenden Ufer stehen drei schmale Pfähle mit runden Köpfen. Dieses Blatt entstand zu einem Gedicht Ernst Ortlepps (1800-1864) mit dem Titel "Die Thräne drängt sich an". Dieses erschien erneut in einem Gedichtband von 1999 "Klänge aus dem Saalthal", dessen Umschlagbild Weiße gestaltete. Rückseitig notierte er die zwei für das Motiv relevanten Strophen: Die Thräne drängt sich ein Du kannst in Paradiesen gehen, Auf himmelnahen Bergen stehen, Du kannst in trunkenem Entzücken Die Welt an deinen Busen drücken Und unaussprechlich selig sein, Jedoch – die Thräne drängt sich ein. .... Du kannst noch Freudentage hoffen, Noch mancher Himmel steht dir offen; Du kannst von jedem neuen Morgen Die neue Lebensbilder borgen Und einem schönern Sonnenschein, Jedoch – die Thräne drängt sich ein.
- Standort
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Kulturstiftung Sachsen-Anhalt - Museum Schloss Neuenburg, Freyburg (Unstrut)
- Sammlung
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Künstlerisches Werk Dr. Walter Weiße (1923–2021)
Walter Weiße - Aquarell
- Inventarnummer
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MSN-V 16618 K2
- Maße
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Blattmaß: 50 x 64 cm
- Material/Technik
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Aquarell, Tusche, Tempera, Schusterpech, farbige Kreide auf Papier
- Bezug (wer)
- Rechteinformation
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Kulturstiftung Sachsen-Anhalt - Museum Schloss Neuenburg
- Letzte Aktualisierung
- 30.04.2026, 12:53 MESZ
Datenpartner
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Objekttyp
- Aquarell
Beteiligte
Entstanden
- 1999