Archivale

Wissenschaft oder Kaffeesatz-Leserei? Technikfolgenabschätzung als Frühwarnsystem

Enthält: Selbst die raren Visionäre unter Wissenschaftlern und Politikern sind keine Hellseher. Niemand kann vorhersagen, wie die Gentechnik oder das Internet unsere Lebensbedingungen verändern werden. Dennoch müssen heute die Weichen gestellt und Entscheidungen getroffen werden, und das soll möglichst rational und begründet geschehen. In den USA hat man dazu 1972 das OTA geschaffen, das "Büro für Technikfolgenabschätzung", das den Mitgliedern des US-Kongresses zuarbeiten sollte. Der Deutsche Bundestag bekam rund 20 Jahre später eine "Mini-Kopie" dieser Institution und Baden-Württemberg gründete 1992 eine modellhafte "Akademie für Technikfolgenabschätzung". Das amerikanische OTA wurde 1995 wieder geschlossen. Und seither mehren sich auch Zweifel am Nutzen der hiesigen Technik-Auguren. Wer braucht welche Art von Technikfolgenabschätzung? - O-Ton: Renn, Ortwin (Vorstandssprecher Akademie für Technikfolgenabschätzung in Baden-Württemberg)

Archivaliensignatur
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, {EL 235 I C 50052 /101}
Alt-/Vorsignatur
EL 235/502
Umfang
27'30

Kontext
Akademie für Technikfolgenabschätzung in Baden-Württemberg >> 3. Öffentlichkeitsarbeit und Publikationen >> 3.3 Berichterstattung in Fernsehen und Hörfunk (Audiovisuelle Medien) >> 3.3.2 Technikfolgenabschätzung, Futurologie
Bestand
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, EL 235 I Akademie für Technikfolgenabschätzung in Baden-Württemberg

Laufzeit
Mittwoch, 9. Oktober 2002

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Provenienz
SWR 2: Wissen
Rechteinformation
Letzte Aktualisierung
27.11.2025, 15:29 MEZ

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Objekttyp

  • Archivale

Entstanden

  • Mittwoch, 9. Oktober 2002

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