Netsuke
Ashinaga und Tenaga
Ashinaga trägt einen tenaga huckepack und profitiert von dessen langen Armen, die nach einem Fisch greifen.
Ashinaga und tenaga (Langbein und Langarm) werden erstmals im Shanhaijing erwähnt, das in Japan durch die Übersetzung von Hayashi Razan (1583-1657) bekannt wurde. Im Sancai tuhui und dessen japanischen Version Wakan sanzai zue und in Bilderfibeln wie dem Kinmô zui sind sie immer wieder illustriert. Ihre langen Gliedmaßen dienten ihnen zur Nahrungsmittelbeschaffung. Während Langbein seinen Freund huckepack durch die Uferzone trägt, fängt jener mit seinen langen Armen Fische aus dem Wasser. Eine andere Darstellung zeigt, wie ein tenaga versucht, einen ashinaga aus den Fangarmen eines Kraken zu befreien. In der Netsuke-Kunst gelten ashinaga und tenaga seit dem 18. Jahrhundert als Sinnbild gegenseitiger Hilfe.
Patrizia Jirka-Schmitz, aus: The World of Netsuke. The Werdelmann Collection at the museum kunst palast Düsseldorf, hrsg. v. Barbara Til, museum kunst palast Düsseldorf, Stuttgart 2005, S. 22, Kat. 18
- Standort
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Kunstpalast, Düsseldorf
- Inventarnummer
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mkp.P 2005-18
- Maße
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H 6,1 cm
- Material/Technik
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Elfenbein
- Klassifikation
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Alltags- und Gebrauchsgegenstand (Sachgruppe)
- Ereignis
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Herstellung
- (wo)
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Edo (heute Tokio), Japan
- (wann)
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ca. 1840–1860
- Geliefert über
- Letzte Aktualisierung
- 02.12.2025, 09:54 MEZ
Datenpartner
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Objekttyp
- Netsuke
Entstanden
- ca. 1840–1860