Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt
Überlieferungsgeschichte
Seit Ende des 19. Jahrhunderts existierten in den Landesteilen Baden und Württemberg Vorläuferbehörden der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Freiburg (FVA). Die württembergische forstliche Versuchsanstalt wurde 1872 als Institut an der landwirtschaftlichen Hochschule Hohenheim gegründet und 1881 der Universität Tübingen angeschlossen. Von 1920 bis 1958 war sie der Forstdirektion Stuttgart angegliedert. Die badische forstliche Versuchsanstalt wurde 1873 in Karsruhe gegründet und kam 1920, im Zuge der Verlegung des forstlichen Unterrichts von der Technischen Hochschule Karlsruhe an die Universität Freiburg, ebenfalls nach Freiburg. Nach 1945 wurden von der Forstdirektion Südwürttemberg-Hohenzollern 3 Versuchsanstalten mit unterschiedlichen Schwerpunkten in Hechingen, Ringingen und Freudenstadt eingerichtet. Nach der Gründung des Landes Baden-Württemberg 1952 blieb dieser Zustand zunächst erhalten. Erst zum 18.6.1958 erfolgte eine Zusammenlegung der Institutionen zur Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg. Die Standorte blieben zunächst weitgehend erhalten, die Leitung war zunächst in Stuttgart, ab dem 1.4.1959 in Freiburg. Im Laufe der folgenden Jahre wurden die Außenstellen nach und nach aufgelöst und in die Hauptdienststelle nach Freiburg verlegt, die heute aus 8 Abteilungen besteht.
- Kontext
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Freiburg (Archivtektonik) >> Baden-Württemberg 1952 ff.: Untere Behörden, untere Sonderbehörden >> Geschäftsbereich Ministerium für ländlichen Raum, Ernährung, Landwirtschaft und Forsten >> Forstverwaltung
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- Letzte Aktualisierung
- 13.11.2025, 14:41 MEZ
Datenpartner
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Objekttyp
- Tektonik