Integration von Zuwanderern: eine elementare Kultur der europäischen Stadt

Abstract: Vormoderne Stammesgesellschaften hatten keinen Platz für Fremde. Der Fremde wurde erschlagen oder davon gejagt, wenn er Glück hatte adoptiert oder geheiratet und dadurch zum Verwandten gemacht. Auf die eine oder andere Art musste Fremdheit vernichtet werden. In modernen Gesellschaften dagegen ist die Anwesenheit von Fremden alltäglich geworden. Jeder fünfte Einwohner der Bundesrepublik ist selber zugewandert oder direkter Nachkomme von Zugewanderten. In Städten wie Stuttgart, Frankfurt und Offenbach am Main haben mindestens 40 % der Erwachsenen und 60 % der Kinder einen Migrationshintergrund. Und das wird zur Normalität in vielen großen Städten Deutschlands werden. Trotzdem gibt es bisher keine schweren Konflikte vergleichbar denen in der französischen Banlieue, englischen oder gar US-amerikanischen Städten, und das in einer Gesellschaft mit der Vergangenheit der deutschen! Was befähigt moderne Gesellschaften, so vergleichsweise gelassen mit so viel Fremdheit umzugehen. Ich werde i

Location
Deutsche Nationalbibliothek Frankfurt am Main
Extent
Online-Ressource
Language
Deutsch
Notes
Veröffentlichungsversion
begutachtet
In: Stadtforschung und Statistik : Zeitschrift des Verbandes Deutscher Städtestatistiker ; 32 (2019) 2 ; 2-5

Keyword
Einwanderung
Stadt
Fremdheit
Gesellschaft
Stadt

Event
Veröffentlichung
(where)
Mannheim
(when)
2019
Creator
Siebel, Walter

URN
urn:nbn:de:0168-ssoar-64105-4
Rights
Open Access; Open Access; Der Zugriff auf das Objekt ist unbeschränkt möglich.
Last update
14.08.2025, 11:01 AM CEST

Data provider

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  • Siebel, Walter

Time of origin

  • 2019

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