Im Spannungsfeld von Geltungsansprüchen : Die integrative Rolle der Gesellschaftstheorie in der Theologischen Sozialethik

Abstract: Der Beitrag zeigt Theologische Sozialethik im Spannungsfeld von kognitiven und normativen Geltungsansprüchen, die teils universalistischer, teils partikularer Art sind. Er artikuliert Skepsis gegen die Vorstellung, dass das Fach normative Kriterien und Prinzipien in eine empirisch-sozialwissenschaftliche Deskription gesellschaftlicher Verhältnisse einträgt. Vielmehr plädiert er dafür, der interdisziplinär zu betreibenden Gesellschaftstheorie zuzutrauen, Normativität zu erschließen. Als Konsequenz ist Theologische Sozialethik sozialwissenschaftlicher auszurichten. Verbessern kann sie nicht die Gesellschaft, aber ihre eigene Theoriearbeit. Hinsichtlich der Praxisbedeutsamkeit bleiben die wissenschaftlichen Reflexionen nicht nur in normativer Hinsicht gegenüber praktischen Diskursen in der Gesellschaft vorläufig; auch die Relevanz der Sozialanalyse hängt davon ab, dass sich gesellschaftliche Akteure in ihrer Lebenslage darin wiedererkennen und sie ihnen hilfreiches Mittel für die Refl.... https://www.uni-muenster.de/Ejournals/index.php/jcsw/article/view/4413

Standort
Deutsche Nationalbibliothek Frankfurt am Main
Umfang
Online-Ressource
Sprache
Deutsch

Erschienen in
Im Spannungsfeld von Geltungsansprüchen ; volume:63 ; year:2022
Jahrbuch für Christliche Sozialwissenschaften ; 63 (2022)

Urheber

DOI
10.17879/jcsw-2022-4413
URN
urn:nbn:de:hbz:6:3-jcsw-2022-45868
Rechteinformation
Open Access; Der Zugriff auf das Objekt ist unbeschränkt möglich.
Letzte Aktualisierung
14.08.2025, 10:58 MESZ

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