Museum

Von der Heydt-Museum Wuppertal

Mit weltbekannten Werken von der niederländischen Malerei bis zur zeitgenössischen Kunst, mit Gemälden von Claude Monet, Paula Modersohn-Becker, Franz Marc, Gabriele Münter, Ernst Ludwig Kirchner und Otto Dix, Pablo Picasso und Francis Bacon, Gerhard Richter oder Anselm Kiefer gehört das Von der Heydt-Museum zu den international renommierten Kunstorten Deutschlands. Über 2000 Gemälde, 700 Skulpturen und 30.000 grafische Blätter gehören zum Bestand, der in wechselnden großen Ausstellungen präsentiert wird. Daneben gibt es in der Wuppertaler Sammlung ein Konvolut von Textilien aus dem heutigen Indonesien, das von Eduard von der Heydt stammt, der sie 1937 dem Städtischen Museum Wuppertal übergab. Dieser kaufte sie 1935 beim Kunsthändler Carel van Lier in Amsterdam. Ursprünglich gehörten sie zum Bestand des deutsch-jüdischen Bankiers Georg Tillmann, der ab 1932 in Amsterdam lebte. Von einst 80 Textilien sind heute noch 68 erhalten, wobei es sich um Stoffe von den Inseln Java, Sumatra, Timor, Borneo oder Bali in Ikat-, Songket- oder Batik-Technik handelt. Die meisten Stücke entstanden im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert, als das heutige Indonesien unter niederländischer Kolonialherrschaft stand.

Von der Heydt-Museum Wuppertal
Turmhof 8
42103 Wuppertal