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Johannes Petrus Lotichius (III)
Johannes Petrus Lotichius wurde 1598 in Nauheim geboren. 1619 in Basel zum Dr. med. promoviert, widmete er sich an verschiedenen Orten Hessens der ärztlichen Praxis und lehrte als Professor der Medizin in Rinteln, Marburg und Herborn. 1644 wurde er von Kaiser Ferdinand III. zum Rat und Historiographen ernannt, so daß er sich fortan ganz seiner schriftstellerischen Arbeit widmen konnte. Er starb 1669 in Frankfurt am Main. Das vielseitige Werk des späthumanistischen Gelehrten umfaßt unter anderem frühe Poemata (1620), panegyrische Dichtungen auf das Haus Habsburg, die Bibeldichtung Holofernes, medizinische Abhandlungen, eine zweibändige Petronausgabe, akademische Reden, zeitgeschichtliche Werke, eine Verteidigung des weiblichen Geschlechts. Er pflegte das Andenken des Dichters Petrus Lotichius Secundus (1528-1560), der sein Großonkel war, und edierte Schriften von dessen Bruder Christian (1530/1531-1568, Rektor der Klosterschule in Schlüchtern) wie auch von deren Onkel Petrus Lotichius (1501-1567), der das Kloster Schlüchtern als Abt der Reformation zuführte.
- Standort
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Universitätsbibliothek Heidelberg
- Sammlung
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UB Graphische Sammlung
- Inventarnummer
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Graph. Slg. P_0136
- Maße
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B 27 cm, H 35 cm (Blatt)
- Material/Technik
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Lichtdruck (Reproduktion nach Kupferstich)
- Klassifikation
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Bildnis (Gattung)
Reproduktion (Sachgruppe)
- Bezug (was)
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Halbfigurenbild
- Bezug (wer)
- Ereignis
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Herstellung
- (wer)
- Letzte Aktualisierung
- 05.03.2025, 16:23 MEZ
Datenpartner
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Universitätsbibliothek. Bei Fragen zum Objekt wenden Sie sich bitte an den Datenpartner.
Objekttyp
- Grafik