Urkunden

Richter Johann Molsberg gebietet für Herrn Helfrich als Vertreter von St. Jakob die Räumung des Erbes zum kleinen Spiegel, das Richter Jakob Wertheims ist, und aller dazu gehörigen Unterpfänder wegen Schuld und stellt Termin "off den nehsten mitwochen nach dem sondag letare [...] dusent vierhondert und sehs und drißig" [21.3.]. Das erste Ausgebot wird um acht Tage, auf Mittwoch nach Judica, gestreckt [28.3.]. An diesem Tag gebietet der genannte Richter zum zweiten Mal und stellt Termin auf Donnerstag darnach [29.3.]. An diesem Tag gebietet er ein drittes Mal und stellt Termin auf Freitag darnach [30.3.]. Zeugen: Henne Rabenolt und Clese Disteler, die Fürsprecher. Zu Gericht saß am ersten Tag und acht Tage später Richter Heinrich Fürstenberg, am zweiten Tag Richter Konrad, am dritten Tag Richter Johann Molsberg. Gudichin, Richter Jakob Wertheims Hausfrau, heischt ihre drei Tage, die Ausgebote zu töten, bis auf Mittwoch darnach; an diesem Tag, Mittwoch nach dem Palmtag [4.4.], vor Richter Heinrich Fürstenberg, erscheint sie nicht mehr.

Archivaliensignatur
U / 1436 April 4 (in U / 1436 April 12)
Alt-/Vorsignatur
(Gr)
Formalbeschreibung
Enthalten in der Eidbesagung 1436 April 12.

Kontext
Urkundenbestand >> Urkunden (ohne Fotos)
Bestand
Urkundenbestand

Laufzeit
04.04.1436

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Provenienz
St. Jakob Mainz
Letzte Aktualisierung
23.05.2025, 07:30 UTC

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Objekttyp

  • Urkunden

Entstanden

  • 04.04.1436

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