Sturmhaube

Sturmhaube

Die Helmglocke der offenen Sturmhaube ist zweiteilig geschlagen. Bewegliche Wangenklappen, in Scharnieren gelagert. Der Kamm im Scheitelbereich der Kalotte ist für diesen Helmtypus vergleichsweise kurz und niedrig. Nacken- und Augenschirm sind mit Nieten an der Helmglocke befestigt. Die Sturmhaube wird mit einem Kinnriemen, der in Lederschlaufen beidseitig der Wangenklappen fixiert ist, geschlossen.
Die Sturmhaube wurde seit Beginn des 16. Jahrhunderts zum knechtischen Harnisch getragen. Sie bot einen umfassenderen Schutz als die zeitgleich gebräuchlichen Morions und Schützenhauben, schränkte jedoch Sicht und Gehör mehr ein. Insbesondere bei der kaiserlichen und spanischen Infanterie war sie auch im Dreißigjährigen Krieg noch weit verbreitet.

Location
Kreismuseen Alte Bischofsburg Wittstock
Collection
Dreißigjähriger Krieg
Inventory number
V FD 0089
Measurements
H x B x T / 26,0 x 22,5 x 31,0 cm
Material/Technique
Eisen; Leder / geschlagen; genietet

Subject (what)
Rüstung (Schutzbekleidung)
Infanterie
Dreißigjähriger Krieg
Subject (where)
Wittstock/Dosse

Rights
Kreismuseen Alte Bischofsburg Wittstock
Last update
08.03.2023, 10:44 AM CET

Data provider

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Kreismuseen Alte Bischofsburg mit Museum des Dreißigjährigen Krieges. If you have any questions about the object, please contact the data provider.

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Object type

  • Sturmhaube

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