Urkunden
Der weltliche Richter Peter zum Mulbaum gebietet für Herrn Konrad, Zinsmeister des Spitals zum hl. Geist bei dem Rhein, wegen versessener Gült die Räumung des Hauses und Erbes auf dem Acker, das vorzeiten Meister Volkewin besessen hat, und setzt Termin "uff den nehsten mantag nach sante Pauwils dage als er bekart ward" [29. 1.], 1397. - An diesem Tage gebietet der gleiche Richter zum zweiten Male und setzt Termin "uff den nehsten mittewochen darnach". - An diesem Tage gebietet er zum dritten Mal und setzt Termin "uff den nehsten donirstag darnach" [1. 2.]. Zeugen der drei Ausgebote: Henne Westerwald und Clese von Frankfurt, des Richters Diener. - Am ersten Tag saß zu Gericht Richter Johan von Nesen, am zweiten Tag Richter Peter zum Mulbaum, am dritten Tag Richter Konrad.
- Reference number
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U / 1397 Februar 1 / III
- Formal description
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Enthalten in Eidbesagung U / 1397 Februar 3.
- Context
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Urkundenbestand >> Urkunden (ohne Fotos)
- Holding
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Urkundenbestand
- Date of creation
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01.02.1397
- Other object pages
- Provenance
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Heiliggeistspital Mainz
- Last update
- 23.05.2025, 9:30 AM CEST
Data provider
Stadtarchiv Mainz. If you have any questions about the object, please contact the data provider.
Object type
- Urkunden
Time of origin
- 01.02.1397
Other Objects (12)
Schultheiß Wasmud gebietet für Bruder Johann als Schaffner von St. Klara die Räumung des Hauses und Erbes zur Sau ("Suwe") wegen versessener Gült und setzt Termin "uff den nehsten fritdag nach der zwelffboden scheidunge dage" 1394 [17.7.]. - An diesem Tage gebietet er ein zweites Mal und setzt Termin "uff den nehsten samstag" [18.7.]. - An diesem Tag gebietet Richter Peter zum Mulbaum ein drittes Mal und setzt Termin "uff den nehsten mantdag darnach" [20.7.]. Zeugen der drei Ausgebote: Henselin von Swydentz und Hans Losser. Am ersten Tag saß Richter Peter zum Ungefugen, am zweiten Tag der genannte Schultheiß, am dritten Tag Richter Johan von Nesen zu Gericht. Ein Einspruch ist nicht erfolgt.
Der weltliche Richter Peter zum Mulbaum gebietet für Mathis, den Schaffner im Erbacher Hof, Peter Emichen, dem Bender, zum ersten Mal die Räumung des Häuschens, gelegen an Rheineck ("Rynecke") der Metzgertrinkstube, wegen versessener Gült, und setzt Termin "uff den nehsten samstag nach sante Thomas dage" 1396 [23. 12.]. - An diesem Tag gebietet der gleiche Richter zum zweiten Mal und setzt Termin "uff den nehsten fritag darnach (wand is was uff den mantag des heilgen Crist dag so was is uff den mittewochen sante Johans dag Ewangelisten so was is uff den donirstag den kindiln dag das man fierte und das sich das gerichte vertzoch bis uff den fritag darnach)" [29. 12.]. - An diesem Tage gebietet der gleiche Richter zum dritten Male und setzt Termin "uff den nehsten samstag darnach". Zeugen der drei Ausgebote: Henne Westerwalt und Clese von Frankfurt, des Richters Diener. Zu Gericht saß am ersten und dritten Tag Schultheiß Wasmud, am zweiten Tag Richter Peter zum Ungefugen.
Der weltliche Richter Peter zum Mulbaum gebietet für Johann von Drais ("Dreyße"), Vikar von St. Peter, Emichen zum Rinwaden zum ersten Mal die Räumung des Wiesenstückes an dem Raupelsweg ("Ropils wege") wegen versessener Gült, und setzt Termin "uff den nehsten donirstag nach sante Bonifacien dage" 1396 [8.6.]. - An diesem Tage gebietet der gleiche Richter zum dritten [!] Mal und setzt Termin auf den nächsten Freitag [9.6.]; an diesem Tage gebietet er zum dritten Mal und setzt Termin auf den nächsten Samstag [10.6.]. Zeugen der drei Ausgebote: Henne Ulner, der Fürsprecher, und Konrad von Lich. Zu Gericht saß am ersten Tag Richter Konrad, am zweiten Tag Richter Peter zum Ungefugen, am dritten Tag Schultheiß Wasmud.
Der weltliche Richter Konrad gebietet für Johan von Schlüchtern ("Sluchtir"), Stiftsherrn von St. Johann, als Vertreter seines Stiftes, wegen versessener Gült zum ersten Mal die Räumung von Haus und Erbe hinten am Hirzhorn auf dem Flachsmarkt unter den Essigmengern, das "phaff" Alheit, Vikar zu St. Johannes, innehatte, und setzt Termin "uff den nesten mantag nach der teylunge der aposteln tage" 1399 [21. 7]. - An diesem Tag gebietet er ein zweites Mal und setzt Termin "uff den nesten mitwochen darnach" [23. 7]. - An diesem Tag gebietet er ein drittes Mal und setzt Termin "uff den nesten donrstag darnach" [24. 7]. Zeugen der drei Ausgebote: Cleschen, des Kämmerers Diener, und Henchin Wiler. Zu Gericht saß am ersten Tag Richter Johan von Nesen, am zweiten Tag Richter Johan Leheimer, am dritten Tag Richter Konrad. Ein Einspruch ist nicht erfolgt.