Arbeitspapier

Auswirkungen des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) auf die Kapitalflussrechnung nach DRS 21 - eine kritische Analyse unter besonderer Berücksichtigung des E-DRÄS 6

[Zusammenfassung] Mit den Änderungen des BilRUG in der handelsrechtlichen Gewinn- und Verlustrechnung sind auch Folgeänderungen in der Kapitalflussrechnung betroffen. Dies betrifft zum einen die Abgrenzung der Umsatzerlöse, zum anderen die Abschaffung des außerordentlichen Ergebnisses. Die Reaktion des DRSC in Form des E-DRÄS 6 weist jedoch wesentliche Schwächen auf. Anstatt die Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung analog in der Kapitalfluss-rechnung zu implementieren, wählt das DRSC den Weg, die bisherige Vorgehensweise beizubehalten. Dies betrifft sowohl den Ausweis von sonstigen, direkt mit den Umsatzerlösen verbundenen Steuern, als auch den Ausweis von Ein- und Auszahlungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung. Das DRSC missachtet damit die mit der EU-Bilanzrichtlinie und des daraus resultierenden BilRUG verbundene Zielsetzung einer EU-weiten Vergleichbarkeit der Abschlüsse. Eine weitere Annäherung an die Kapitalflussrechnung nach IAS 7 wird ebenfalls verhindert.

Sprache
Deutsch

Erschienen in
Series: Arbeitspapiere der Nordakademie ; No. 2016-03

Klassifikation
Wirtschaft

Ereignis
Geistige Schöpfung
(wer)
Lühn, Michael
Ereignis
Veröffentlichung
(wer)
Nordakademie - Hochschule der Wirtschaft
(wo)
Elmshorn
(wann)
2016

Handle
Letzte Aktualisierung
10.03.2025, 11:41 MEZ

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Objekttyp

  • Arbeitspapier

Beteiligte

  • Lühn, Michael
  • Nordakademie - Hochschule der Wirtschaft

Entstanden

  • 2016

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