Film

Die Spaziergängerin von Sans-Souci

Max Baumstein, Chef einer humanistischen Organisation, erschießt in Paris anscheinend ohne erkennbares Motiv den Botschafter Paraguays. In Rückblenden erfährt der Zuschauer die Gründe für die Tat, die ins Berlin der 30er Jahre zurückführt: Elsa und Michel Wiener nehmen den zwölfjährigen jüdischen Max Baumstein bei sich auf, nachdem sein Vater von der SA umgebracht wurde. Aus Sicherheitsgründen schickt der anti-nationalsozialistische Verleger Frau und Pflegesohn nach Paris, bleibt selbst aber in Deutschland und landet schließlich im KZ...Jacques Rouffio erzählt in einer Rückblende eine bewegende Geschichte, die sich durchaus in dieser Form hätte abspielen können. Romy Schneider überzeugt in einer beeindruckenden Doppelrolle - sie spielt die Pflegemutter und die Ehefrau Max Baumsteins. Dies war zugleich ihr letzter Film vor ihrem tragischen Tod.

Inventarnummer
72
Umfang
110
Sprache
Deutsch

Bezug (was)
Judenverfolgung
Bezug (wo)
Frankreich
Deutschland
Frankreich
Bezug (wann)
1982

Beteiligte Personen und Organisationen
Rouffio, Jacques
Schneider, Romy

Geliefert über
Rechteinformation
ausZeiten, Bildung, Information, Forschung und Kommunikation für Frauen e.V. - Bibliothek
Letzte Aktualisierung
03.02.2023, 09:26 MEZ

Datenpartner

Dieses Objekt wird bereitgestellt von:
ausZeiten, Bildung, Information, Forschung und Kommunikation für Frauen e.V. - Bibliothek. Bei Fragen zum Objekt wenden Sie sich bitte an den Datenpartner.

Objekttyp

  • Film

Beteiligte

  • Rouffio, Jacques
  • Schneider, Romy

Ähnliche Objekte (12)