Archivale
Pfgf. Karl Theodor, Reichserzschatzmeister und Kurfürst, Herzog in Bayern etc. bekundet, dass er nach dem Tod des Kurfürsten Pfgf. Karl Philipp seinem kurpfälzischen Geheimen Rat und Regierungs-Vizepräsidenten, Oberamtmann zu Umstadt und Otzberg, Franz Pleickard Ulner von Dieburg das von diesem von den Jordan'schen Erben mit lehnsherrlicher Zustimmung des + Pfgf. Karl Philipp käuflich erworbene genannte Erblehen zu Lindenfels (vgl. Urk. von 1741 Februar 22., StadtA Wo Abt. 159-U Nr. 292), verliehen habe, das vorher genannte Personen (vgl. Urk. von 1741 Mai 12., StadtA Wo Abt. 159-U Nr. 293) innehatten.
Text/Edition: Dalberger Urkunden Bd. II Nr. 3010
- Archivaliensignatur
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Stadtarchiv Worms, 159-U, Abt. 159-U Nr. 299
- Alt-/Vorsignatur
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Abt. 159 U 299
- Sonstige Erschließungsangaben
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Beschreibstoff: Pergament
Siegel; Zeichner: Sg.: A.; anh. Kapselsg. sehr gut erhalten
genetisches Stadium: Ausfertigung
Ausstellungsort: Mannheim
- Kontext
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159-U - Herrnsheimer Dalberg-Archiv (Urkunden)
- Bestand
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159-U - Herrnsheimer Dalberg-Archiv (Urkunden)
- Laufzeit
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1746 Dezember 20.
- Weitere Objektseiten
- Letzte Aktualisierung
- 15.12.2023, 14:52 UTC
Datenpartner
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Objekttyp
- Archivale
Entstanden
- 1746 Dezember 20.
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Franz Pleickard Ulner von Dieburg bekundet, dass Pfgf. Christian IV. Herzog in Bayern etc. nach dem Tod seines Vaters Pfgf. Christian III. ihm und seinen Leibslehenserben das genannte Lehen der Grafschaft Veldenz zu Rümmelsheim (wie Urk. von 30.4.1558, StadtA wo Abt. 159-U Nr. 152/2), das des + Johann Thoman Ulner von Dieburg + Vater Philipp, auch für seinen Bruder Ulrich, dem + Pfgf. Wolfgang laut Vergleich und Kaufvertrag übereignet hatte, unter Vorbehalt seiner (Pfgf. Christian IV.), seiner Mannen und Rechte anderer verliehen und er den Lehnseid geleistet habe.
Kurfürst Friedrich von der Pfalz bekundet, dass er nach dem Tod seines Vetters Pfgf. Ottheinrich, dem Thomas Ulner von Dieburg genannte Burglehen zu Starkenburg (wie Urk. von 1472 Januar 20., StadtA Wo Abt. 159-U Nr. 353), wie dessen genannte Vorfahren es von einem Mainzer Ebf., dann von der Pfalzgrafschaft innehatten, verliehen habe (folgt wie Urk. von 1477 Dezember 10., StadtA wo Abt. 159-U Nr. 354).
Pfgf. Karl Theodor, Reichserzschatzmeister und Kurfürst, Herzog in Bayern etc. bekundet, dass er nach dem Tod des Franz Pleickard Ulner von Dieburg dessen Sohn Johann Wilhelm auf seine Bitte hin das von (den Ulnern) von den Jordan'schen Erben mit lehensherrlicher Zustimmung des + Pfgf. Karl Philipp käuflich erworbene genannte Erblehen zu Lindenfels, u .a. Abgaben zu Lindenfels, Erlenbach und Seidenbach (vgl. Urk. vom 22.2.1741; StadtA Wo Abt. 159-U Nr. 292), das vorher genannte Personen (vgl. Urk. vom 12.5.1741; StadtA Wo Abt. 159-U Nr. 293) innehatten, verliehen und dieser den Lehnseid geleistet habe.
Pfgf. Karl Theodor, Erzschatzmeister und Kurfürst etc. bekundet, dass er die in der Deklaration vom 17.10.1729 (StadtA Wo Abt. 159 Nr. 432 Bl. 237v) und im Rezess vom 16.8.1717 (StadtA Wo Abt. 159 Nr. 432 Bl. 236- Bl. 237) getroffenen Regelungen über die Überbesserung u. a. Hoheitsrechte der Reichsritterschaft aufrechterhalten wolle und die Ritterschaft erklärt habe, ein genaues Güterverzeichnis zur Vermeidung des Unterschleifs aufzustellen.
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