Buchdruck-Tiegelpresse

Columbia-Presse

Anfang des 19. Jahrhunderts erfuhren die herkömmlichen Buchdruckpressen zwei grundlegende Verbesserungen. Zum einen ersetzte man die Schraubspindel durch Hebelmechanismen, mit denen sich höhere Pressdrücke erzeugen ließen. Nun konnte man den Tiegel vergrößern und damit den ganzen Bogen auf einmal bedrucken. Zum anderen baute man die Pressen ganz aus Eisen, so dass sie diese größeren Drücke aushielten. Die Columbiapresse ist eine dieser neuen Konstruktionen. Sie wurde 1817 in den USA entwickelt und überall nachgebaut. Mit ihr konnte man etwa 300 ganze Bogenseiten, entsprechend 600 Buchseiten im Folioformat, in einer Stunde drucken.

Digitalisierung: TECHNOSEUM Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim

CC0 1.0 Universell

Standort
TECHNOSEUM Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim
Inventarnummer
EVZ:1982/0018

Bezug (was)
Druckmaschine
Buchdruck
Tiegeldruckpresse

Ereignis
Herstellung
(wer)
THOS. LONG & Co. Engineer, Edinburgh
(wo)
Herstellungsort: Edinburgh
(wann)
um 1835

Rechteinformation
TECHNOSEUM Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim
Letzte Aktualisierung
22.04.2025, 10:12 MESZ

Datenpartner

Dieses Objekt wird bereitgestellt von:
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Objekttyp

  • Buchdruck-Tiegelpresse

Beteiligte

  • THOS. LONG & Co. Engineer, Edinburgh

Entstanden

  • um 1835

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