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Gemeindearchive: Gemeinde Frielendorf (Schwalm-Eder-Krs.) (Bestand)

Bestandssignatur:
Hessisches Staatsarchiv Marburg, 331 Frielendorf
Kontext:
Hessisches Staatsarchiv Marburg (Archivtektonik) >> Gliederung >> Nichtstaatliche Archive und Deposita >> Städte und Gemeinden >> Gemeindearchive
Bestandslaufzeit:
1663-1975
Bestandsbeschreibung:
Aufsatz:
Der Bestand vereint das archivwürdige Schriftgut der ehemals selbständigen Gemeinden Allendorf, Frielendorf, Gebersdorf, Großropperhausen, Lanertshausen, Leimsfeld, Leuderode, Linsingen, Obergrenzebach, Schönborn, Siebertshausen, Spieskappel, Todenhausen und Verna, die seit dem 1. Januar 1974 die neue Großgemeinde Frielendorf bilden, zu der auch noch Lenderscheid und Welcherod gehören.
Im Jahr 1975 wandte sich der Gemeindevorstand zu Frielendorf erstmals wegen Archivierung von Altakten an das Staatsarchiv Marburg, eine weitere Aktenabgabe erfolgte 1983. Nach einer weiteren Ablieferung im Jahr 1988 wurde der Bestand bis 1996 verzeichnet.
Bei der Übernahme des Schriftgutes ins Staatsarchiv fanden sich keine Hinweise auf ältere Registraturordnungen. Die Verzeichnung der Altakten erfolgte deshalb nach numerus currens. Jedem Ortsteil wurde ein gesonderter Großbuchstabe zugewiesen, der bei der Vergabe der Signatur der jeweiligen Aktennummer vorangestellt wurde. Eine Trennung zwischen Amtsbuchserien und Sachakten innerhalb des Schriftgutes der einzelnen Ortsteile unterblieb, zumal häufig nur Amtsbuchserien aufzustellen und zu erfassen waren. Die Klassifikation des Schriftgutes erfolgte nach Haupt- und Mittelgruppen. Eine Feingliederung bis zur Untergruppe konnte meist unterbleiben, da nicht so viele Akten vorhanden waren. Innerhalb der einzelnen Gruppen wurde eine chronologische Reihung der einzelnen Aktentitel vorgenommen. Bei dem Schriftgut der Ortsteile Gebersdorf, Lanertshausen und Todenhausen konnte auf jegliche Klassifikation verzichtet werden.
Bestandsgeschichte:
Der Bestand wurde in den Jahren 1977 und 1983-1988 in das Staatsarchiv übernommen. Die Verzeichnungsarbeiten konnten 1996 abgeschlossen werden. Die Gemeinde Frielendorf stimmte 2008 der Archivierung des Bestandes nach dem Hessischen Archivgesetz zu.
Über den Verbleib der Akten der ehemals selbständigen Gemeinde Lenderscheid ist nichts bekannt.
Geschichte des Bestandsbildners:
Historische Kreiszugehörigkeit:
Frielendorf, Gebersdorf, Großropperhausen, Lenderscheid, Linsingen, Obergrenzebach, Spieskappel, Todenhausen: 30.8.1821: Krs. Ziegenhain; 31.10.1848: Bezirk Fritzlar; 7.7.1851: Krs. Ziegenhain
Allendorf, Leuderode, Verna: 30.8.1821: Krs. Homberg; 31.10.1848: Bezirk Fritzlar; 7.7.1851: Krs. Homberg; 1.10.1932: Krs. Fritzlar-Homberg
Gemeindeteile: Allendorf, Gebersdorf, Großropperhausen, Lanertshausen, Lenderscheid, Leimsfeld, Leuderode, Linsingen, Obergrenzebach, Schönborn, Siebertshausen, Spieskappel, Todenhausen, Verna, Welcherod
Der Zusammenschluß mehrerer Ortsteile zur heutigen Großgemeinde Frielendorf hatte sich in zwei Etappen vollzogen. Mit Wirkung vom 31. Dezember 1971 wurde Frielendorf aus den bisherigen Gemeinden Frielendorf, Gebersdorf, Lenderscheid, Linsingen und Todenhausen neu gebildet; mit Wirkung vom 1. Januar 1974 schlossen sich dieser Gemeinde die Orte Allendorf, Obergrenzebach, Großropperhausen, Leuderode, Spieskappel und Verna mit Welcherod an. Bei der zweiten Vergrößerung ist ein kreisüberschreitender Faktor eingetreten, denn mit Allendorf, Leuderode und Verna kamen bisher zum Landkreis Fritzlar-Homberg gehörende Ortschaften nach Frielendorf, während alle anderen Ortsteile zum früheren Kreis Ziegenhain gehörten.
Findmittel:
Findbuch von A. Sieburg, 2002 (retrokonvertiert in HADIS)
Findmittel:
HADIS-Datenbank
Umfang:
30 MM, davon 26 MM Amtsbücher und Akten: A. Allendorf 2 MM (Nr. 1-304), B. Frielendorf 2,75 MM (Nr. 1-248), C. Gebersdorf 0,1 MM (Nr. 1-5), D. Großropperhausen 1 MM (Nr. 1-85), E. Lanertshausen 0,1 MM (Nr. 1-4), F. Leimsfeld 4 MM (Nr. 1-353), G. Leuderode 1,5 MM (Nr. 1-183), H. fehlt, J. Linsingen 1 MM m (Nr. 1- 206), K. Obergrenzebach 7 MM (Nr. 1-591), L. Schönborn 1,75 MM (Nr. 1-261), M. Siebertshausen 1 MM (Nr. 1-145), N. Spieskappel 1 MM (Nr. 1-134), O. Todenhausen 0,1 MM (Nr. 1), P. Verna 2,75 m (Nr. 1-335); ca. 4 MM unverzeichneter Rest.
Rechteinformation:
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
Letzte Aktualisierung: 19.04.2018, 03:31 Uhr
URL:
http://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/IFPGPARI5AE4BKWP474VGRBDPEKUIIIV