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Eine Mietensteuer in Berlin könnte 100 000 Wohnungen bezahlbar machen

Nachdem der Berliner "Mietendeckel" gescheitert ist, sollen nun große private Wohnungsunternehmen enteignet werden. Dies ist ein weiterer fragwürdiger Versuch, den steigenden Wohnungsmieten in der Hauptstadt etwas entgegenzusetzen. Eine interessante Alternative wäre eine Mietensteuer, die alle ImmobilienbesitzerInnen moderat über die Steuer "enteignet" - bevorzugt solche, die hohe Mieten nehmen und damit von den erheblichen Preissteigerungen auf dem Berliner Wohnungsmarkt profitiert haben. Eine progressive Mietensteuer mit Grenzbelastungen von zehn bis 30 Prozent auf Nettokaltmieten oberhalb von 110 Prozent der ortsüblichen Vergleichsmiete könnte ein Aufkommen von 201 Millionen Euro im Jahr für Berlin erzielen. Damit könnten beispielsweise die Mieten von 100 000 Wohnungen um 2,50 Euro je Quadratmeter und Monat gesenkt oder jährlich 7500 neue Wohnungen finanziert werden.

Sprache
Deutsch

Erschienen in
Series: DIW aktuell ; No. 75

Klassifikation
Wirtschaft

Ereignis
Geistige Schöpfung
(wer)
Bach, Stefan
Michelsen, Claus
Schmandt, Marco David
Ereignis
Veröffentlichung
(wer)
Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)
(wo)
Berlin
(wann)
2021

Handle
Letzte Aktualisierung
10.03.2025, 11:43 MEZ

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Objekttyp

  • Artikel

Beteiligte

  • Bach, Stefan
  • Michelsen, Claus
  • Schmandt, Marco David
  • Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)

Entstanden

  • 2021

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