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Niedrigere Arbeitslosigkeit sorgt für weniger Armutsrisiko und Ungleichheit
Nach einer mehrjährigen Phase kontinuierlich steigender Einkommensungleichheit und Einkommensarmut ist es im Zuge des konjunkturellen Aufschwungs der letzten Jahre zu einer Umkehr der Entwicklung gekommen. Nach den 2007 erhobenen Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) zum Einkommen der Haushalte im Jahr 2006 ging die "Armutsrisikoquote" von 18 Prozent auf 16,5 Prozent zurück. Dies entspricht einer Verringerung der Zahl der von einem Armutsrisiko betroffenen Menschen um über eine Million. Während der Anteil der über längere Zeit davon Betroffenen auf hohem Niveau verharrt, sind deutlich weniger Menschen neu unter die Einkommensgrenze gerutscht, unterhalb derer von einem Armutsrisiko gesprochen wird. Eine der Hauptursachen für Einkommensarmut besteht im Ausmaß und der Struktur der Arbeitslosigkeit. Dabei sind neben der individuellen Dimension, die durch die offizielle Arbeitslosenquote gemessen wird, auch die ökonomischen Konsequenzen für die von dieser Arbeitslosigkeit betroffenen weiteren Haushaltsmitglieder (zum Beispiel Kinder) zu berücksichtigen.
- Language
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Deutsch
- Bibliographic citation
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Journal: DIW Wochenbericht ; ISSN: 1860-8787 ; Volume: 75 ; Year: 2008 ; Issue: 38 ; Pages: 556-566 ; Berlin: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)
- Classification
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Wirtschaft
Personal Income, Wealth, and Their Distributions
Measurement and Analysis of Poverty
- Subject
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Income inequality
Poverty
Arbeitslosigkeit
Armut
Einkommensverteilung
Deutschland
- Event
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Geistige Schöpfung
- (who)
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Frick, Joachim R.
Grabka, Markus M.
- Event
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Veröffentlichung
- (who)
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Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)
- (where)
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Berlin
- (when)
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2008
- Handle
- Last update
- 10.03.2025, 11:43 AM CET
Data provider
ZBW - Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften - Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft. If you have any questions about the object, please contact the data provider.
Object type
- Artikel
Associated
- Frick, Joachim R.
- Grabka, Markus M.
- Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)
Time of origin
- 2008