Urkunde

Konrad (Kunat) von Lomnitz (Lompnicz) sowie seine Söhne Thimo, Konrad, Nikolaus (Nyckel), Friedrich, Peter und Franz (Frenczel) bekennen, dass sie jährliche Zinse von 3½ Schock und acht Groschen mit allem Zubehör, darunter Hühnereier, von fünf Hufen und von der Mühle in Niederlützschera (in dem dorfe das da heist das nedirste Lueczerow) der Äbtissin Beatrix und dem Konvent des Klosters Seußlitz verkauft haben. Sie versichern, dass diese Güter weder mit Diensten beschwert, noch jemandes Leibgedinge gewesen, sondern in der Weise verkauft worden sind, in der sie diese von ihren Vorfahren (eldirn) ererbt haben. Vor Walther von Köckritz (Ko<e>kericz) und Friedrich von Polenz (Polenczk) geloben die Aussteller, dass sie das Kloster vor dem Vogt der Markgrafen von Meißen von allen Ansprüchen befreien wollen, wenn jemand Dienste oder andere Dinge von diesen Gütern fordern will. - Ein Siegel der Aussteller angekündigt.

Archivaliensignatur
10001 Ältere Urkunden, Nr. 03784 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)

Kontext
10001 Ältere Urkunden >> 2. Geistliche Provenienzen >> 2.2. Klöster, Chorherrenstifte und Kollegiatstifte (siehe auch 2.4.03. Sonstige) >> 2.2.45. Seußlitz, Klarissenkloster
Bestand
10001 Ältere Urkunden

Laufzeit
15. Dezember 1364

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Provenienz
Klarissenkloster Seußlitz
Letzte Aktualisierung
10.12.2025, 14:59 MEZ

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Objekttyp

  • Urkunden

Entstanden

  • 15. Dezember 1364

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